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Wer übernimmt das Deutsche Theater?

Bewerbungsfrist für Intendanz Wer übernimmt das Deutsche Theater?

Während Mark Zurmühle, Intendant des Deutschen Theater (DT) Göttingen, seine Mitwirkung im DT-Aufsichtsrat bei der Frage nach Kooperationen mit dem Jungen Theater und Einsparungen in der Spielzeit 2013/14 einstellt, läuft die Suche nach einem neuen Intendanten auf Hochtouren. Die Zeit drängt: Die Bewerbungsfrist endet am Sonnabend, 15. Dezember.

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Läuft auf Hochtouren: die Suche nach einem neuen Intendanten für das Haus am Göttinger Wall.

Quelle: Hinzmann

Göttingen . Schon jetzt sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen, verrät Dagmar Schlapeit-Beck (SPD), Kulturdezernentin und Vorsitzende der Findungskommission. Die genaue Zahl will sie allerdings noch nicht nennen. Voraussichtlich am 19. Februar will die Kommission ihre Empfehlung für den DT-Aufsichtsrat abgeben. Dieses Gremium entscheidet Ende Februar.

Die Bewerbungsfrist für die Stelle des Intendanten des Deutschen Theaters (DT) Göttingen endet am Sonnabend, 15. Dezember. Die Ausschreibung war notwendig geworden, weil der DT-Aufsichtsrat im August beschlossen hatte, den Vertrag mit dem amtierenden Intendanten Mark Zurmühle nicht zu verlängern (Tageblatt berichtete). Der wiederum hat seine Mitwirkung bei Überlegungen zur Kooperation von Deutschen und Jungem Theater jetzt eingestellt.

„Wir können ihn nicht zwingen“

Vor dem Hintergrund seines im Sommer 2014 endenden Vertrages habe er sich nicht weiter in die Gespräche vertiefen können, teilte Zurmühle dem DT-Aufsichtsrat mit. Und: „Eine inhaltliche Definition der Kooperation auf der Basis der Forderungen des Entschuldungshilfeprogrammes kann ohne Beisein der designierten künstlerischen Leitung unseres Theaters nicht erfolgen.“ Die E-Mail liegt dem Tageblatt vor. „Wir können ihn nicht zwingen“, kommentiert Dagmar Schlapeit-Beck (SPD), Kulturdezernentin der Stadt.

Eine Findungskommission unter ihrer Leitung soll sich jetzt mit den Bewerbungen befassen und einen Vorschlag für den DT-Aufsichtsrat erarbeiten. Doch die Zeit drängt.Bis 21. Dezember sollen alle Bewerbungen an die Kommissionsmitglieder, an das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und einen externen Berater verteilt.

Am 10. Januar soll eine engere Bewerberauswahl festgelegt werden. Bewerbungsgespräche folgen Ende Januar oder Anfang Februar. In diesem Zeitraum sollen auch aktuelle Inszenierungen der Bewerber besucht werden. Denn: „In Göttingen wird ein künstlerischer Intendant erwartet.“ Eine Empfehlung will die Findungskommission am 19. Februar geben, Ende Februar soll der Aufsichtsrat entscheiden.

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