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Regional „What the Funk“ und „H-Ausfall“ mit Rock und Beats im „Exil“
Nachrichten Kultur Regional „What the Funk“ und „H-Ausfall“ mit Rock und Beats im „Exil“
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00:17 30.12.2012
„János, lass die Tröte tröten“: Spaß mit „What the Funk“, hier beim Festival im Kaiser-Wilhelm-Park. Quelle: Heller
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Dennoch oder gerade deswegen kamen mehr als 100 Gäste – und das in einer Altersverteilung, die man sicherlich nicht oft auf Konzerten antrifft. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Musikfreunde jenseits der 50 tanzten zum gediegenen Classic-Rock, den die Rock-Oldies von „H-Ausfall“ zu Beginn des Abends spielten, ja förmlich auf der Bühne lebten.

Von „Boulevard of broken dreams“ über „Sweet home Alabama“ bis hin zu  „Highway to Hell“ interpretierte die Gruppe um Sänger und Lead-Gitarrist Jürgen Peter wohl alle Dauerbrenner des Genres stimm- und gitarrengewaltig. Jung und alt waren Feuer und Flamme und tanzten vergnügt.

“Born to be wild“ fühlte sich aber nicht nur die Vorband: Die „jungen Wilden“ stürmten schließlich die Bühne. „What the Funk“, Landessieger des Band-Wettbewerbs „Local Heros“ bewiesen sich mit Posaunen und Trompeten als Stimmungskanonen. Sätze wie „János, lass die Tröte tröten“, Posaunen-Limbo und gemeinschaftliches Hinsetzen des Publikums, um daraufhin raketenartig hochzuspringen und los zu tanzen, sorgten für grandiose Stimmung auf und vor der Bühne.

Nicht zuletzt die zwei neuen Songs „Krank vom Funk“, geschrieben für das angeschlagene Bandmitglied Flo und „Dr. Evil“ begeisterten, trugen sie doch die „What the Funk“-typische Handschrift: ein Gemisch aus Ska, Hip Hop, ein bisschen Polka, ein bisschen Funk, eine Prise Soul, versehen mit klugen, lustigen deutschen Texten. Mitternacht war schon in Sicht, als ein musikalisch vielfältiger, wahrlich generationen- und musikzeitalterverbindender Abend mit viel Jubel und Applaus zuende ging.

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