Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Wichtigster Ort für Händel

Festspiel-Bilanz Wichtigster Ort für Händel

Mit der letzten Vorstellung von „Admeto“ sind am Mittwoch die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2009 zu Ende gegangen. Intendant Benedikt Poensgen hat eine erste Bilanz gezogen.

Die Händel-Festspiele 2009 sind die größten in der 89-jährigen Geschichte dieser kulturellen Göttinger Institution. Festspielintendant Benedikt Poensgen präsentierte am Mittwoch die aktuellen Zahlen. Danach sind 21000 Besucher (Vorjahr: 15000) zu den 96 (Vorjahr: rund 60) Veranstaltungen der Festspiele gekommen und haben rund 16000 Eintrittkarten gekauft. Die Auslastung lag bei rund 90 Prozent. Das entspricht der Auslastung des Jahres 2008.

Mit der Vorführung des „Admeto“ auf einer Großbildleinwand am Kiessee vor 4000 Zuschauern hätten die Händel-Festspiele „neue Wege beschritten“, hob Poensgen hervor. Der Norddeutsche Rundfunk als Partner habe soeben Interesse an Vorführungen in Hamburg und Hannover signalisiert. Im kommenden Jahr solle wieder ein „Public Viewing“ stattfinden, solange die Kosten in Höhe von rund 40000 Euro aufgebracht werden könnten. Die zahlreichen Projekte für Kinder und Jugendliche seien gut angenommen worden, so Poensgen.

Stark zugenommen habe in diesem Jahr das überregionale Presseecho. 56 Journalisten (Vorjahr: 35) seien akkreditiert gewesen. Dabei sei das Echo auf Doris Dörries Inszenierung sehr unterschiedlich ausgefallen: vom Verriss (Süddeutsche Zeitung) bis zur Zustimmung (Stuttgarter Zeitung, Frankfurter Allgemeine). Stolz ist Poensgen auf das Resümmee der FAZ: „Göttingen ist der weltweit wichtigste Ort für die Händel-Rezeption.“ 

„Admeto“ in Edinburgh

Zu Gast bei der Pressekonferenz war Jonathan Mills, Direktor des Edinburgh Festivals. Dort wird die Göttinger „Admeto“-Produktion am 28., 29. und 31. August gezeigt. „Acis & Galatea“ ist am 30. August zu sehen. Mit „Orlando“ gastiert Göttingen am 21., 22. und 23. August in Schweden: im Drottningholms Slottsteater in der Nähe von Stockholm.

Von Michael Schäfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
NDR2-Soundcheck: Statements von der Open City Stage am Sonntag