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„Zorn“ von Nino Haratischwili im Deutschen Theater

Uraufführung „Zorn“ von Nino Haratischwili im Deutschen Theater

Am Anfang stand das Thema: Als das Deutsche Theater (DT) Göttingen die aus Georgien stammende Autorin Nino Haratischwili mit dem Schreiben eines Stückes beauftragte, habe sie vorgeschlagen, über Zorn zu schreiben, sagt DT-Dramaturgin Barbara Wendland. So heißt jetzt auch der Stoff, der am Sonnabend, 13. Februar, um 19.45 Uhr Uraufführung im Großen Haus hat.

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Ohne Zorn: Matthias Krieg (Musik), Ausstatterin Dietrich, Regisseur Rothenhäusler und Dramaturgin Wendland (v.l.).

Quelle: Hinzmann

Regie führt Felix Rothenhäusler, der bis 2009 an der Theaterakademie Hamburg studierte und in der vergangenen Spielzeit sehr erfolgreich „I Hired a Contract Killer“ auf der DT-Kellerbühne inszenierte. Rothenhäusler und Haratischwili kennen sich von der Akademie. „Autorin und Regisseur waren von Anfang an als Paket gedacht“, verrät Wendland.

Haratischwili lässt acht Figuren auftreten, besser: Sie wirft sie in den Raum. Sie rekapitulieren ihr Leben, vor allem berichten sie von dem Abschnitt, der ihr Dasein veränderte. Nach und nach wird deutlich, dass sich das Leben aller miteinander verschränkt ist.
Die Akteure agieren in der Inszenierung in einem abstrakten Raum, der von einer großen Welle dominiert ist. Lea Dietrich hat das Bühnenbild entworfen, in das die Figuren „wie hineingespült wirken“, meint Rothenhäusler. Neben Schauspieler aus dem Ensemble wirken drei junge Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit – der Beginn einer Kooperation.

Von Peter Krüger-Lenz

Kartentelefon: 05    51   /   49    69    11.

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