In zwei musikalischen Eigenschaften ist Felix Mendelssohn Bartholdy kaum zu schlagen: in der edlen Schönheit von Kantilenen und in der elfenhaften Leichtigkeit locker dahingetupfter, federnd rhythmisierter Passagen.
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Ein „Monster-Ding“ nennt der Göttinger Künstler Frank-Helge Steuer vom „Kreis 34“ seine Skulptur, die seit Kurzem das neu eröffnete Herz- und Gefäßzentrum des Göttinger Krankenhauses Neu-Bethlehem an der Humboldtallee ziert.
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Eine Banane kauend kommt Max Uthoff auf die Apexbühne und beginnt mit seiner ganz persönlichen Analyse zur Lage der Nation. „2010 können wir schon abschmieren. Die Olympiade lief ja ganz gut, aber in welchen Disziplinen? Bobfahren, Riesenslalom … – immer wenn’s bergab geht!“
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Spätestens seit David Beckham geht es im Fußball auch ums Aussehen. Das haben auch Philipp Köster und Jens Kirschneck, die Macher des „11 Freunde“-Magazins für Fußballkultur, verinnerlicht.
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Ein Entdeckungsreisender in Sachen Musik ist der Göttinger Chorleiter Norbert Bernholt. Mit dem Petri-Chor Weende hat er am Wochenende ein Requiem des Bach-Zeitgenossen Jan Dismas Zelenka aufgeführt. Zelenka war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Musiker am Dresdner Hof, während Bach gut 100 Kilometer weiter westlich an der Leipziger Thomaskirche wirkte.
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So richtig zusammenfügen lässt sich das nicht: Rockmusik und das eher gemütliche Ambiente der Göttinger Blooming Bar. Braucht doch jede Musik den richtigen Raum und Rahmen, um sich zu entfalten.
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Sehr erfolgreich haben die jungen Musiker aus Südniedersachsen beim viertägigen Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Osnabrück abgeschnitten.
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Hoffentlich kommen die nicht wieder“, flüstert ein eingeschüchterter Junge in der ersten Reihe, dem die bösen Riesen mit ihren schiefen Zähnen und dicken Knollnasen besonders nahe gekommen waren. Wunderbar gruselig verkleidet sind der „Fleischfetzenfresser“ (Sybille Weiser) und der „Blutschlucker“ (Dominik Bliefert), die Antagonisten des „GuRie“, des guten Riesen, in der Bühnenfassung von Roald Dahls Kinderbuch „Sophiechen und der Riese“.
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Haarscharf saust der Bass am Schlagzeug vorbei, an Crashbecken, Mikrofonständern und an den Köpfen der Mitmusiker. Bassist Gomez schlägt sein schweres Instrument auf den Boden und gegen die Decke, flankiert einen ebenso wild zappelnden Gitarristen und verfehlt nur knapp den eigenen Verstärker.
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Es ist ein kurzer Roman, und die Kürze steht auch im Titel. 223 Seiten umfasst „Kürzere Tage“ von Anna Katharina Hahn aus Stuttgart. Dennoch, oder gerade deswegen, fällt bei der Autorenlesung im Literarischen Zentrum häufiger der Begriff der Verdichtung. „Fasziniert, auf wenigen Seiten so viel zu erfahren“, ist Michaela Rehm, Philosophin aus Bielefeld, die mit Hahn über den Roman spricht.
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Welche religiösen Konzepte finden sich in literarischer Kunst? Bergen literarische Ästhetik und Poetik eine eigene Spielart des Religiösen? Diesen Fragen ging der Göttinger Literaturwissenschaftler Prof. Heinrich Detering am vergangenen Freitag in der vollbesetzten Paulinerkirche nach. Detering sprach im Rahmen einer Tagung der „Jungen Thomas-Mann-Forscher“, die emotionswissenschaftliche Ansätze zur Erforschung des Mannschen Œuvres diskutierte. Detering ist Vizepräsident der Thomas-Mann-Gesellschaft und Mitherausgeber der „Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe“. Derzeit kommentiert Detering Manns späten Roman „Der Erwählte“ (1951); sein Vortrag bot einen Einblick in diese aktuelle Arbeit.
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In sachten Tönen schwenken beige Tulpen über den pastellfarbenen Malgrund, wie vom Wind gestreift biegen sie ihre Frühlingsbotenköpfe. Unweit stehen in Reih und Glied ihre entfernten Verwandten, die karmin- und dunkelroten Tulpen, deren gelbe Narben aus den Hüllblättern leuchten, Blau, Violett spiegelt sich an ihren Blatträndern. Die Pinneberger Malerin Petra Stahl, deren Arbeiten derzeit in der Galerie Notztbohm zu sehen sind, arbeitet mit konventionellen Sujets. Neben den Blumenbildern, die auch Calla und ähnlich dekorative wie beliebte Pflanzen aufnehmen, finden sich zumeist Landschaften. Erdiges, Wiesen und etwas wie ein Deich sind auszumachen.
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