Liebt Blumen und Landschaften: die Pinneberger Malerin Petra Stahl.
Stahl interessiert sich für Strukturen, die sie ihren Bildern mit verschiedenen Papieren, Strukturpaste oder leicht gegossener Farbe beibringt, dann und wann bleibt die Leinwand mitten im Wiesengrund unbearbeitet stehen. Gerne schüttet sie mit vollen Händen getrocknete Rosenblätter oder Engelstrompeten ins Bild. Es entsteht ein Auf und Ab, hier und dort birst die Farbschicht bröckelnd, der erd-, mal pfirsichfarbenen Landschaftsmalerei wird die Abstraktion, das Informel zur Hilfe geholt. Doch diese Gegensätze reichen nicht über die Spannung von Dekoration hinaus.
Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9.30 bis 18.30 Uhr, sonnabends bis 16 Uhr bis zum 1. April im Kunsthaus Nottbohm, Kurze Geismar 31 in Göttingen, zu sehen.
Von Tina Lüers