Navigation:
Aktuelle Beilagen Anzeigen- und Abo-Service

Rock in der Blooming Bar

Gitarrensound der Siebziger

So richtig zusammenfügen lässt sich das nicht: Rockmusik und das eher gemütliche Ambiente der Göttinger Blooming Bar. Braucht doch jede Musik den richtigen Raum und Rahmen, um sich zu entfalten.

Frontmann von „Monopilot“: Tobias Noelle.

© Heller
Lesezeichen setzen:


Generös werden gleich zu Beginn Ohrstöpsel verteilt, so nötig ist es dann glücklicherweise aber doch nicht. Neben der als Hauptact des Abends angekündigten Bremer Band „Monopilot“ sind „Black Night Crash“– ebenfalls aus Bremen – und die Göttinger Combo „Armageddon Buzz Club“ angetreten.

Am Nachmittag haben die Bands rasch noch in der Göttinger City geflyert, genutzt hat das nicht viel. Nur ein Zuschauer meldet sich auf die Frage, wer denn durch den Flyer auf das Konzert aufmerksam geworden sei. Da half auch der freie Eintritt nicht; nur wenige waren gekommen. Aber wie ein Wohnzimmer ist auch die Blooming Bar schnell voll. Erst recht, wenn dann doch ausgelassen getanzt wird. Am Ende des dreistündigen Konzerts gab es kein Halten mehr.
Während das Publikum bei den experimentierfreudigen Musikern von „Armageddon Buzz Club“ noch eher verhalten ist, überträgt sich das energiegeladene Auftreten von „Monopilot“ – besonders des Frontmanns Tobias Noelle – schnell auf die Gekommenen. Sie spielen überwiegend deutschsprachige Indie-Rock-Songs ihres neuen Albums „Abflug Baby“.

Trotz ihres kurzen Aufenthalts in Göttingen haben „Black Night Crash“ schon eine Menge über Göttingen gelernt: „Dieter Bohlen hat hier studiert. Aber bestimmt nicht Musik, oder?“ Im Gegensatz zu Dieter Bohlen kann jedes Mitglied der Band singen. Das sieht man nicht oft – genau wie eine Frau am Schlagzeug. Pamela Neff macht ihren Job grandios. Die Songs der Band, die 2008 den Bandcontest „Live in Bremen“ gewann, erinnern teilweise an Bands wie „The Who“. Sie kopieren aber keineswegs, sondern kombinieren in ihren Songs unterschiedliche musikalische Einflüsse wild und gekonnt. Mit gleich zwei Gitarren (Carsten Bruening und Ralf Brummerloh) ist der ausgefeilte Gitarrensound der Siebziger nicht zu überhören.

„Black Night Crash“ sind die Stars des Abends. Wie es sich für richtige Rocker gehört, wird dann vor der letzten Zugabe mit dem Mikrofon lässig die Bierflasche geöffnet.

Von Marie Varela


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein!

Anzeige

Tageblatt-Trauerportal




Anzeige

Unsere digitalen Beilagen

Geschichtswerkstatt

Göttinger Zeitreise

Wir laden Sie herzlich zu einer Reise in die Vergangenheit ein und würden uns auch freuen, wenn Sie uns helfen, weitere Dokumente zu finden. Ein Film über die 1960er Jahre in Göttingen wird daraus entstehen. mehr


 

Branchenführer

Handwerk regional

Sie suchen qualifizierte Handwerker aus Südniedersachsen? Dann testen Sie unseren neuen regionalen Handwerkerführer: Hier finden Sie schnell und einfach den passenden Handwerksbetrieb für Ihr Vorhaben! mehr


 

Leser werben Leser

Prämien-Shop

Werben Sie einen neuen Abonnenten, und wählen Sie Ihre Wunsch-Prämie aus über 2.500 Top-Prämien. mehr


 

Schuldatenbank




Ticketservice

Ganz vorne mit dabei

Egal ob regionale Veranstaltung oder internationaler Top-Show-Act. In unserem Tageblatt-Ticketshop können Sie bequem am Bildschirm die gewünschten Eintrittskarten kaufen. mehr


 

So entsteht das Tageblatt...

Dieses Video zeigt Ihnen die Arbeit von Redaktion, Rotation und Vertrieb im Druckhaus Göttinger Tageblatt. mehr


 

E-Shop

Göttinger Tageblatt Mediengruppe

Das Unternehmen im Überblick

Die Göttinger Tageblatt Mediengruppe ist das führende Medienhaus in Südniedersachsen – ein moderner Dienstleister für Kommunikation, Nachrichten, Werbung und Druck. mehr


 

Veranstaltungen

Tipps rund um die Uhr

Haben Sie Lust auf Nachtleben oder Oper? Darf eine Lesung sein oder eine Ausstellung? Hier finden Sie alle Termine. mehr