40 Jahre Bühnenerfahrung: Fin alias Peter Hochberger.
Seit Anfang der 70er Jahre spielt, rockt und tanzt er dort auf der Bühne. Mal alleine, mal mit anderen Künstlern zusammen. Am Freitag war er mit seinem Fin and the Band Projekt zurück an seiner alten Wirkungsstätte, um seine Qualitäten einmal mehr unter Beweis zu stellen. Das seit 1986 laufende Projekt bringt verschiedene Musikstile zusammen. Neben Rock’n’Roll, Boogie und Blues auch Stücke, die vom Punk und Reggae beeinflusst sind. Eine breite Palette also, mit der das Publikum begeistert werden soll.
Fin begrüßt das Publikum in eigenwilligem, aber charmant vorgetragenem Englisch. Und gibt sofort den Takt für den Abend vor. Mit seiner rauhen Stimme rockt er zum Beat und lässt kaum eine Passage aus, um seine Tanzkünste zu beweisen. Die sehr schwungvolle Musik erreicht auch schnell das Publikum, das von der Musik fasziniert ist. Der Mix aus schnellen, mitreißenden und melancholisch-nachdenklichen Liedern ist gut gelungen. Immer wieder kann man zwischen den Eigenkompositionen Bezüge zu großen Hits erkennend. Zum Beispiel zu „So lonely“ von The Police.
Christian Maltzahn am Schlagzeug bringt einen guten Drive in die Musik, während Manfred Hammerschmidt am Bass für die harmonische Grundlage sorgt. Virtuose Soli bieten Mats Hess an der Gitarre und Uwe Meile am Keyboard. Leider ist die Mischung nicht ganz perfekt, und so geht mancher musikalischer Höhepunkt ein wenig verloren. Doch im Laufe des Abends bessert sich der Sound. Mittlerweile vergnügen sich auch einige Zuschauer vor der Bühne. Der Abend ist gelungen und musikalisch hochwertig. Auch nach 40 Jahren Bühnenerfahrung klingt Fin noch frisch. Es scheint, als habe er an diesem Abend noch ein paar mehr Fans dazu gewonnen.