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Göttinger Ensemble Cafébaum tritt beim Händel-Festival auf

Preisgekrönter Nachwuchs Göttinger Ensemble Cafébaum tritt beim Händel-Festival auf

Die Göttinger Reihe Historischer Musik hat mit ihrem Nachwuchswettbewerb schon viele würdige Gewinner gekürt. Selten gaben sich diese aber so unkonventionell wie die jungen Musiker des Ensemble Cafébaum.

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Ungezwungene Freude an der Musik: die überwiegend jungen Musiker des Ensembles Cafébaum bei ihrem Auftritt in der Göttinger Reihe Historischer Musik.

Quelle: Vetter

Göttingen. Als sie mit ihrem Konzert am 7. Februar die vierteilige Reihe beendeten und die Jury sich zur Beratung zurückzog, sorgte die energiegeladene Sopranistin Alice Borciani bereits ungewollt für Feierstimmung: Statt eine Zugabe zu geben, stimmte sie gemeinsam mit dem Publikum  mal eben einen Kanon an. Diese ungezwungene Freude an der Musik zog sich durch das gesamte Programm der sechsköpfigen Formation, die durch einen sizilianischen Puppenspieler ergänzt wurde.

Die besten Musikstudenten europäischer Barockensemble

Unter dem Titel „Das Morgenland und die Wunderinsel“ präsentierte das junge Ensemble ein Potpourri aus Triosonaten und Arien Georg Friedrich Händels, die durch John Cages „Ryoanji“ dramaturgisch eindrucksvoll in zwei programmatische Hälften geteilt wurden. Neben Borcianis Ausnahmesopran tat sich auch die aus zwei Oboen, Violoncello, Fagott und Cembalo zusammengesetzte Gruppe aus Instrumentalisten hervor, die sich allesamt im European Union Baroque Orchestra (EUBO) kennengelernt haben, das die besten Musikstudenten der europäischen Barockensembles vereint.

Verrücktheit und virtuose Spielfreude

So viel angenehme Verrücktheit und virtuose Spielfreude wurde schließlich verdient mit dem ersten Platz belohnt. Daher besteht nun die Möglichkeit, den unkonventionellen Ansatz der jungen Musiker während der Händel-Festspiele auf ihrem Preisträgerkonzert (wieder)zuentdecken. Am Sonntag, 19. Mai, gastiert das Ensemble Cafébaum um 19.30 Uhr im Duderstädter Rathaus in der  Marktstraße 66.

Von Jonas Rohde

Info: Zwölf Tage Händel-Festival

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen starten am Donnerstag, 9. Mai , mit einer Einführung in die Festspiele. Laurence Cummings, künstlerischer Leiter, Tobias Wolff, geschäftsführender Intendant, Regisseur Immo Karaman und Choreograph Fabian Posca sprechen um 14.30 Uhr in der Aula der Universität am Wilhelmsplatz für rund eine Stunde über das zwölftägige Spektakel zu Ehren des großen Barock-Komponisten Georg Friedrich Händel. 

Im Zentrum des Programms, das am Pfingstmontag, 20. Mai , endet, steht die Oper „Siroe, Re di Persia“, die Karaman inszeniert und für die Posca die Choreographie entwickelt.

Die Premiere am Freitag, 10. Mai , ist ausverkauft, ebenso wie das Konzert von Albrecht Mayer in Einbeck. Für alle anderen Veranstaltungen inklusive der Opernaufführungen und dem Auftritt des Weltstars Anne Sofie von Otter am Donnerstag, 16. Mai , um 19.30 Uhr oder das Galakonzert mit Sopranistin Sandrine Piau am Sonnabend, 18. Mai , um 19.30 Uhr gebe es noch Tickets, versichert Festivalsprecherin  Nina Hornig. pek

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