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Händel-Festspiele 2015 Göttinger Händel-Festspiele: Olivia Chaney im JT
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01:17 23.05.2015
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Chaney hört man an, dass sie von Joni Mitchell geprägt ist. Auch an die skandinavische Melancholie eines Moddi fühlt man sich in den träumerischen Harmoniumpassagen erinnert. Grundsätzlich ist das, was Chaney am Klavier, dem Harmonium oder der Gitarre abliefert, aber neu, und ihre überraschenden Harmonien verraten, dass sie an der Royal Academy of Music studiert hat. Auch die Musik Henry Purcells scheint Chaney zu fesseln. Auf ihrem Debütalbum The Longest River ist Purcells „There’s not a swain“ in reharmonisierter Form zu hören – ein sehr gelungenes  Experiment, das auch im JT begeisterte, wo sie sich von Violinist Jordan Hunt begleiten lies. Dumm nur, dass Chaney keine Alben verkaufen konnte. Die hatte sie auch im Zug vergessen. jro

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