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Lotario für alle in der Lokhalle

Händel-Festspiele Lotario für alle in der Lokhalle

Mit einem Public Viewing wie man es von Fußball-Europa- oder -Weltmeisterschaften kennt, hatte die Veranstaltung nicht viel zu tun: In der Lokhalle lauschten die Besucher gebannt dem Operngesang der "Lotario"-Aufzeichnung aus der Premiere, folgten den Handlungen auf der großen Leinwand.

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Quelle: r

Göttingen. Reingerufen wurde hier nicht. Und doch ging es entspannter als bei einer richtigen Opernaufführung zu: Auch nach Beginn kamen noch Interessierte dazu in die etwa zu dreivierteln gefüllte Lokhalle, manche blieben nicht bis zum Ende.
Schon der Gang in die Lokhalle machte neugierig: Entlang eines mit Strahlern beleuchteten Roten Teppichs waren, liebevoll von Sonja Elena Schröder gestaltet, Fotos und Installationen von Szenen aus der Premiere sowie Utensilien, welche die Zuschauer später im Bühnenbild wiedererkannten, zu finden: ein Thron oder auch ein Giftkelch.

"Macht und Liebe"

"Das sind versteckte Hinweise", sagte Moderatorin Petra Rieß vorab und gab eine kurze Einführung in die Handlung der Oper, in der es um "Macht und Liebe" gehe. "Die Situation ist hier etwas lässiger als im Theater", sagte Dieter Bentmann. Er komme immer gern mit seiner Frau Christina Bentmann in die Lokhalle zum kostenlosen Public Viewing. Und später bekamen die Zuschauer die Opernsänger dann doch noch live zu sehen: In der Pause waren sie und Regisseur Carlos Wagner für Interviews auf der Bühne.

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Von Redakteur Hannah Scheiwe

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