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Ausstellung der weltbesten Pressefotos

Landesmuseum Oldenburg Ausstellung der weltbesten Pressefotos

Das Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt von Sonnabend, 17. Februar, an eine Ausstellung mit Motiven, die 2017 als beste Pressefotos der Welt ausgezeichnet wurden. Die niederländische World Press Photo Foundation hat sie ausgewählt.

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Erster Preis in der Kategorie Aktuelle Themen für das Foto von Jonathan Bachman.

Quelle: r

Oldenburg . Das Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt von Sonnabend, 17. Februar, an eine Ausstellung mit Motiven, die 2017 von der niederländischen World Press Photo Foundation als beste Pressefotos der Welt ausgezeichnet wurden. Die Schau umfasse eine Auswahl prämierter Fotos aus acht Kategorien, wie das Museum mitteilte. Dazu gehören die Bereiche allgemeine Nachrichten, Spot-News, zeitgenössische Themen, tägliches Leben, Porträts, Natur, Sport und langfristige Projekte.

2016 organisierte die Medienagentur Mediavanti erstmals in Oldenburg eine entsprechende Ausstellung. Nun kommt die Wanderausstellung „World Press Photo“ zum dritten Mal in die Stadt und läuft bis zum 11. März. Die Motive sollten dazu beitragen, „dass sich Menschen mit den Themen Pressefreiheit und Bildjournalismus beschäftigen, die damit sonst nichts zu tun haben“, sagte Initiator Claus Spitzer-Ewersmann. Zur Eröffnung erwarten die Organisatoren mit Francis Pérez und Peter Bauza zwei Preisträger.

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Eine Auswahl aus der Ausstellung in Oldenburg.

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Zu sehen sind den Angaben zufolge weit mehr als 100 Aufnahmen, darunter das aktuelle Pressefoto des Jahres des türkischen Fotografen Burhan Ozbilici. Auf dem Bild ist der Mörder des russischen Botschafters in der Türkei, Andrei Karlow, zu sehen. Es zeigt den Täter in seiner Siegerpose unmittelbar nach dem Attentat am 19. Dezember 2016 in Ankara. In der Jury sei dieses Foto sehr umstritten. Es verdeutliche einerseits den Hass, andererseits könne es auch als Terrorpropaganda verstanden werden, sagte Spitzer-Ewersmann.

Einer der Höhepunkte der ersten Woche im Begleitprogramm sei eine Diskussion unter der Leitfrage „Die Grausamkeit der Geste - Wie weit dürfen Pressefotos gehen?“, hieß es. Der Abend beginnt am Dienstag, 20. Februar, um 19 Uhr. Die World Press Photo Foundation wurde 1955 in Amsterdam gegründet. Zu den bisherigen beiden Ausstellungen in Oldenburg kamen dem Museum zufolge insgesamt mehr als 30 000 Besucher. epd

Von Peter Krüger-Lenz

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