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Weltweit „Kleine Helden“ und mehr Buchtipps
Nachrichten Kultur Weltweit „Kleine Helden“ und mehr Buchtipps
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10:41 07.01.2019
Quelle: David Ebener/dpa
Hannover

Hélène Gestern: Der Duft des Waldes. Historikerin Elisabeth bearbeitet Briefe eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg und geht dessen Leben nach. Für den opulenten, gefühlvollen Roman braucht man etwas Geduld: Detailliert und in manchmal recht hohem Ton erzählt die Französin, wie die trauernde Elisabeth durch die Recherche ins Leben zurückfindet.

Hélène Gestern: Der Duft des Waldes Quelle: Verlag

Rachel Khong: Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte. Ein schweres Thema, federleicht und mit Witz erzählt: Die 30-jährige Ruth, deren Leben gerade ziemlich aus der Spur geraten ist, zieht in ihr Elternhaus zurück. Der Vater wird zunehmend dement, die Mutter ist damit überfordert. Jahrzehntelang gültige Regeln des Familientrios lösen sich nach und nach auf – und für Ruth erweist sich das als Glücksfall.

Rachel Khong: Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte Quelle: Verlag

Almudena Grandes: Kleine Helden. Nach Romanen über das Spanien der Franco-Ära schreibt die Erfolgsautorin jetzt über Menschen, die sich im gegenwärtigen Alltag behaupten müssen. In dem Gesellschaftsporträt geht es um Ärger mit Vermietern und Arbeitgebern, um familiäre Probleme – vor allem aber um die Solidarität, die die Figuren leben.

Almudena Grandes: Kleine Helden Quelle: Verlag

Von Martina Sulner

Bei den Golden Globes räumen die Filme „Bohemian Rhapsody“ und „Green Book“ ab. Die deutschen Hoffnungen Florian Henckel von Donnersmarck und Daniel Brühl gehen leer aus. Insgesamt zeigt sich Hollywood weniger politisch als im Vorjahr.

07.01.2019

„Bohemian Rhapsody“ über Queen-Frontmann Freddie Mercury gewinnt den Golden Globe als bestes Filmdrama, Auszeichnungen gibt es auch für Glenn Close und Rami Malek. Alles wichtige aus der Nacht können Sie im Liveblog nachlesen.

07.01.2019

Einmal Gott spielen und eine Welt erschaffen? Entweder informiert man sich in der Bibel über Risiken und Nebenwirkungen. Oder aber man spielt eine Partie „Orbis“. Die dauert keine sieben Tage, sondern eine flotte Dreiviertelstunde.

06.01.2019