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Fernsehen WDR beschließt Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung
Nachrichten Medien Fernsehen WDR beschließt Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung
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21:01 18.04.2018
Nach Belästigungsvorwürfen hat der WDR ein Maßnahmenpaket beschlossen. Quelle: imago/Future Image
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Köln

Anfang April war bekannt geworden, dass gegen einen WDR-Korrespondenten Vorwürfe der sexuellen Belästigung vorliegen. Der beschuldigte Mitarbeiter wurde vom Sender bis auf weiteres freigestellt. Wie eine Recherche von „Stern“ und „Correctiv“ ergab, gebe zudem noch zwei weitere Belästigungsvorwürfe.

In dem jüngsten Fall liegt dem Magazin ein Beschwerdepapier über einen ranghohen WDR-Mitarbeiter vor. Darin berichten Betroffene von „sexueller Diskriminierung“ und dem „Arbeiten in sexuell aufgeladener Atmosphäre“. Der beschuldigte Mitarbeiter wies die Anschuldigungen gegenüber „Stern“ und „Correctiv“ zurück.

Mit mehreren Maßnahmen will der Sender künftig für eine bessere Prävention gegen sexuelle Belästigung im Sender sorgen. Die Geschäftsleitung habe dazu ein Paket beschlossen, erklärte der WDR am Mittwoch. „Allen aktiven und künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird schriftlich mitgeteilt, dass der Sender sexuelle Belästigung nicht duldet und welche konkreten Beschwerdestellen es gibt“, hieß es.

Führungskräfte sollen den Angaben zufolge zusätzlich geschult und sensibilisiert werden. Zudem seien sogenannte Dialogveranstaltungen geplant. Der Sender will zudem dauerhaft eine externe Ombudsstelle einrichten, an die sich Betroffene wenden können.

Von RND/dpa/mkr

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