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Panorama Frau kann Schnitzel nicht bezahlen und bespuckt Polizistin
Nachrichten Panorama Frau kann Schnitzel nicht bezahlen und bespuckt Polizistin
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10:35 02.04.2018
Eine 37-Jährige hat einer Polizistin ins Gesicht gespuckt. Quelle: dpa
Neuruppin

Alles fing an mit einem Schnitzel. Am Ende musste eine 37-Jährige gewaltsam festgesetzt werden. Was war passiert?

Am frühen Freitagabend betrat eine Frau ein Restaurant im brandenburgischen Neuruppin. Sie bestellte und verzehrte ein Schnitzel. Doch den vollständigen Betrag konnte sie anschließend nicht zahlen. Das berichtet die „Märkische Allgemeine“.

Dann verließ die Frau das Lokal, woraufhin die Polizei informiert wurde. Die Beamten konnten die 37-Jährige schließlich am Bahnhof aufgreifen und staunten nicht schlecht. Die Frau war in den vorangegangenen Tagen schon häufiger auffällig geworden. Sie verbrachte erneut eine Nacht in Gewahrsam.

Entlassen und kurze Zeit später wieder festgesetzt

Als sie am Morgen des Ostersamstag wieder auf freien Fuß gelassen wurde, dauerte es nur ein paar Stunden und sie war wieder im Fokus der Beamten. Kurz vor elf Uhr betrat sie ein Privatgrundstück und randalierte. Sie redete auf Ansprache hin wirres Zeug und begab sich schlussendlich unerlaubt in das Firmengebäude einer Heizungsbaufirma. Dort stellte sie sich an die Heizung.

Weil sie nicht auf die Vertreibungsversuche der Inhaber reagierte, riefen diese die Polizei. Doch auch dann war noch nicht Schluss. Die Beamten mussten körperliche Gewalt anwenden, um den ausgesprochenen Platzverweis durchzusetzen. Die Frau klammerte sich vehement an den Heizkörper.

37-Jährige bespuckt Polizistin

Als die Frau endlich im Polizeiwagen abtransportiert werden konnte, spuckte sie einer der Beamtinnen ins Gesicht und trat während ihrer Durchsuchung mit voller Wucht in Richtung der Polizeibeamtinnen. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Polizei musste direkt mehrere Strafanzeigen aufnehmen.

Nach kurzem Kontakt mit einer Obdachlosenunterkunft sollte die Frau dort hin gebracht werden. Sie weigerte sich. Trotzdem wurde sie am Nachmittag mit leichtem Widerwillen in der Unterkunft untergebracht.

Von MAZ/RND

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