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Panorama Herzogin Kate ist schwanger
Nachrichten Panorama Herzogin Kate ist schwanger
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20:59 04.09.2017
Baby royal: Im Königreich freuen sich die Fans der Monarchie und Reporter auf das Geschwisterchen für Prinz George und Prinzessin Charlotte. Quelle: Imago
London

Auf die Royals ist Verlass. Während Großbritannien gerade von bedrückenden Brexit-Meldungen überschwemmt wird und die politische Klasse insbesondere im europäischen Ausland ein wenig schmeichelhaftes Bild abgibt, ist es wieder einmal die Königsfamilie, die für gute Stimmung sorgt. Der vierjährige Prinz George und die zwei Jahre alte Prinzessin Charlotte bekommen ein Geschwisterchen. Der Herzog und die Herzogin von Cambridge erwarten ihr drittes Kind und sie seien „hocherfreut“, die Nachricht bekannt zu geben, hieß es vom Kensington-Palast. Auch Prinz Williams Großmutter, Königin Elisabeth II., sei „entzückt“ über die freudigen Nachrichten.

Kate leidet an morgendlicher Übelkeit

Doch wie bereits in der Vergangenheit leidet die 35-jährige Kate an schlimmer morgendlicher Übelkeit, weshalb sie sich gestern gezwungen sah, einen Termin abzusagen. Es dürfte abermals ihrem gesundheitlichen Zustand geschuldet sein, dass der Palast die frohe Botschaft so früh verkündet. Während sie bei ihrer ersten Schwangerschaft mit Prinz George sogar ins Krankenhaus musste, wird die Herzogin nun offenbar von Ärzten zu Hause im Kensington-Palast behandelt, um die besonders schwere Form von Übelkeit, Hyperemesis gravidarum genannt, in den Griff zu bekommen.

Herzogin Kate ist wieder schwanger. Prinz George und Prinzessin Charlotte sind also bald zu dritt.

Ob es ein Mädchen oder Junge wird, bleibt vorerst das Geheimnis von William und Kate, die trotz ihrer Repräsentationspflichten und des Medienrummels versuchen, ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Der Geburtstermin ist ebenfalls noch nicht bekannt. Palastbeobachter vermuten, dass es im Frühjahr so weit sein könnte, ein Babybauch war bei den jüngsten Auftritten nicht aufgefallen.

Die Buchmacher haben Hochkonjunktur

Bei den Buchmachern laufen aber bereits die Computer heiß. Wie wird der dritte Sprössling heißen? Dem Wettanbieter Ladbrokes zufolge liegt der Name Alice ganz vorn, sollte es ein Mädchen werden. Arthur wird für einen Junge als Favorit geführt. Andere brachten Alexandra, James und Philip ins Spiel. Ohne Zweifel wird es sich um einen Namen mit royaler Tradition handeln.

Der Nachwuchs, egal welchen Geschlechts, wird in der Thronfolge Rang fünf übernehmen – nach Prinz Charles, William, George und Charlotte – und damit Prinz Harry auf Platz sechs verweisen. Der zeigte sich gestern „sehr, sehr glücklich“ über die „fantastischen“ Neuigkeiten. Der Umstand, dass der 32-Jährige in der Thronfolge weiter nach hinten verdrängt wird, „macht es vielleicht ein bisschen einfacher für ihn, zu heiraten, wen auch immer er sich wünscht“, meinte der royale Historiker Hugo Vickers. Seit Monaten spekulieren Medien auf der Insel, wann der jüngste Sohn von Prinz Charles und Diana um die Hand von Freundin Meghan Markle anhalten wird.

Populärste Botschafter Großbritanniens

Erst kürzlich besuchten der Herzog und die Herzogin von Cambridge mit den beiden Kindern im Rahmen einer als „royale Charmeoffensive“ bezeichneten Reise Polen und Deutschland. Die Familie gilt zurzeit als populärste Botschafter Großbritanniens, die in Brexit-Zeiten für schöne Bilder sorgen. Insbesondere die beiden Sprösslinge Prinz George und Prinzessin Charlotte verzücken im Dienste der Diplomatie royale Fans auf der ganzen Welt. Der vierjährige George mit seinen blonden Haaren, den kurzen Hosen und Kniestrümpfen wird eines Tages als Monarch das Staatsoberhaupt sein. Diese Woche aber kommt er erst einmal in die Schule. Am Donnerstag ist der große Tag für den kleinen Prinzen, wenn er zum ersten Mal in seiner brandneuen Uniform inklusive roter Kniestrümpfe die exklusive Vorschule Thomas’s im Stadtteil Battersea im Südwesten Londons besuchen wird. Rund 18 000 Pfund, umgerechnet knapp 20 000 Euro, kostet die private Ausbildung pro Jahr, und Eltern setzen ihre Kinder häufig schon am Tag der Geburt auf die Warteliste. Die Schule sei „für kosmopolitische Eltern, die ihren Kindern die beste englische Ausbildung bieten wollen, die man für Geld kaufen kann“, hieß es in einem Schulführer. Es gibt einen Spielplatz auf dem Dach mit Blick über die Themse, zwei Bibliotheken, einen Ballett- und einen Töpfersaal, Wissenschaftslabore und Kunsträume – alles wahrlich majestätisch für den künftigen König.

Von Katrin Pribyl/RND

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