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Künstler beendet Zusammenarbeit mit H&M

Rassismus-Vorwürfe Künstler beendet Zusammenarbeit mit H&M

Der Gag ging nach hinten los: Weil H&M einen farbigen Jungen in ein Sweatshirt mit der Aufschrift „The coolest Monkey in the Jungle“ steckte, hagelt es Kritik auf Twitter. Nun distanziert sich auch The Weeknd und kündigt die Zusammenarbeit auf.

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Das von der Modekette H&M zur Verfügung gestellte Foto zeigt einen grünen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolest Monkey in the Jungle".

Quelle: dpa

Toronto. Der kanadische R&B-Musiker The Weeknd (27, „Starboy“) will die Zusammenarbeit mit der Modekette H&M wegen eines umstrittenen Werbefotos beenden. „Ich war diesen Morgen geschockt und beschämt von diesem Foto. Ich bin zutiefst beleidigt und werde nicht mehr mit H&M zusammenarbeiten“, schrieb der Sänger mit äthiopischen Wurzeln am Montag auf Twitter. Das schwedische Unternehmen hatte für einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ einen dunkelhäutigen Jungen modeln lassen.

Die Modekette hatte sich bereits nach massiver Kritik im Internet entschuldigt und das Bild zurückgezogen. „Wir glauben bei allem, was wir machen, an Vielfalt und Inklusion und werden all unsere internen Strategien überprüfen, um künftige Probleme zu verhindern“, hieß es in einem Statement, aus dem mehrere Medien zitierten.

The Weeknd, der eigentlich Abel Tesfaye heißt, hatte bei H&M seine eigenen Kollektionen herausgebracht und für die Kette gemodelt.

Auch Fußballprofi Kevin Prince Boateng kritisierte die Kampagne auf Twitter mit den Worten „Ist das euer ernst?????“.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Modekette mit einer Kampagne daneben liegt: 2014 musste Zara einen Schlafanzug für Kinder zurückziehen, der grau-weiß gestreift und mit einem gelben Stern versehen war. Das Kleidungsstück erinnerte an Kleidung, welche jüdische Häftlinge in deutschen Konzentrationslagern tragen mussten. Auch die Hautpflegemarke Dove musste sich bereits entschuldigen. Sie hatte eine Werbung geschaltet, in der ein schwarzes Model nach dem Wechsel eines Tops in eine weiße Frau mutiert.

Von nl/dpa/RND

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