Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Mann sticht auf Hund ein – Polizei erschießt Cocker Spaniel
Nachrichten Panorama Mann sticht auf Hund ein – Polizei erschießt Cocker Spaniel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:11 02.08.2018
Ein Mann hat im niederrheinischen Kleve auf seinen Cocker Spaniel eingestochen. (Symbolbild) Quelle: Bernd Thissen/dpa
Kleve

Ein junger Mann aus Kleve soll versucht haben, seinen eigenen Hund umzubringen, weil ihn der Vierbeiner nach seiner Aussage in den Finger gebissen hatte. Der 20-Jährige habe am Dienstagabend in einem Klever Waldstück mehrfach auf den Hund eingestochen, teilte die Polizei am Mittwoch mit und zitierte Zeugenaussagen.

Bissspuren konnten die Beamten allerdings nicht am Finger des Mannes feststellen. Beim Eintreffen der Polizei wollte der Mann das verletzte Tier gerade in ein Loch legen. Der Hund habe noch geatmet, allerdings sei er so schwer verletzt gewesen, dass ein Beamter das Tier erschossen habe.

Polizisten hören jaulenden Hund

Nach Angaben der „Neuen Ruhr Zeitung“ (NRZ) habe der Mann den Cocker Spaniel seiner Familie „mit großer Brutalität“ über einen längeren Zeitraum misshandelt. Auf der Suche nach dem Tierquäler sei demnach immer wieder das Jaulen des Hundes zu hören gewesen.

Die Tatwaffe soll ein Küchenmesser mit einer zehn Zentimeter langen Klinge gewesen sein. Der 20-Jährige ist der Polizei laut Informationen der NRZ bereits bekannt.

Erst vor wenigen Tagen gab es einen zweiten Fall von grausamer Tierquälerei: In Bayern hatte eine 46-Jährige ihre Katze aufgehängt an einem Baum gefunden. Hinweise auf den Täter gab es zunächst nicht.

Von RND/dpa