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Panorama „Maria“ erreicht Puerto Rico
Nachrichten Panorama „Maria“ erreicht Puerto Rico
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16:58 20.09.2017
Hurrikan „Maria“ (unten) ist in der Karibik unterwegs. Quelle: imago
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San Juan

Hurrikan „Maria“ ist am Mittwoch in der Küstenstadt Yabucoa im Südosten von Puerto Rico auf Land getroffen. Meteorologen erwarten, dass der Sturm der Kategorie vier die Insel in einem Zeitraum von zwölf bis 24 Stunden mit lebensgefährlichem Wind plagen würde.

„Das ist ein nie da gewesener Sturm“, sagte Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rossello dem US-Sender NBC. „Außerdem ist es ein langsamer Sturm. Er wird für eine Weile in Puerto Rico sein.“ Derzeit bewegt sich das Zentrum von „Maria“ mit rund 20 Stundenkilometern Richtung Nordwesten. An der Hauptstadt San Juan zog „Maria“ mit Regen und gewaltigen Böen vorbei. Der Wirbelsturm bringe Windgeschwindigkeiten von 230 Stundenkilometern mit Böen noch darüber, teilte das US-Hurrikanzentrum mit.

Der US-Wetterdienst warnte vor Überschwemmungen, da es weiter regnen werde. Zuletzt stand das Wasser im Hafen von Yabucoa, wo das Auge des Sturms auf die Insel getroffen war, etwa 1,6 Meter über der mittleren Fluthöhe. Rosello warnte davor, dass viele Häuser auf Puerto Rico aus Holz seien. Bei dem gewaltigen Böen und erwarteten Überflutungen hätten diese Häuser „keine Chance“. Insgesamt leben rund 3,5 Millionen Menschen in dem US-Überseegebiet.

„Maria“ soll dem Hurrikanzentrum zufolge bis Mittwochnachmittag (Ortszeit) über Puerto Rico hinweggezogen sein und Kurs auf die Küste der Dominikanischen Republik nehmen.

Von RND/dpa

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