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Panorama Mindestens 23 Tote bei Unglück in Goldmine in Simbabwe
Nachrichten Panorama Mindestens 23 Tote bei Unglück in Goldmine in Simbabwe
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10:56 14.02.2019
Immer wieder dringen Menschen illegal in Minen in Simbabwe und anderen afrikanischen Ländern ein, um nach Bodenschätzen zu suchen. Quelle: picture alliance/Kim Ludbrook
Harare

Bei einem Unglück in einer Goldmine in Simbabwe sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Die Goldsucher waren auf eigene Faust illegal in die beiden Mine Silver Moon und Cricket eingedrungen und wurden nach einem Dammbruch von steigendem Wasser in den Schächten überrascht, wie Polizeisprecherin Charity Charamba am Donnerstag erklärte.

Es sei zu befürchten, dass in der Mine des Unternehmens „RioZim“ in der Nähe des Ortes Battlefields noch weitere Menschen ums Leben gekommen seien, sagte Charamba. 38 Arbeiter waren in den beiden Minen unterwegs. Laut Medienberichten besteht keine Hoffnung, die Vermissten lebend zu bergen.

Retter versuchen, das Wasser abzupumpen

Die Suche dauere noch an, werde aber durch das steigende Wasser erschwert. Unternehmenssprecher Wilson Gwatiringa erklärte, die Schächte lägen in rund 20 Meter Tiefe. Es werde nun versucht, das Wasser abzupumpen – allerdings steigt der Pegel aktuell an.

In Simbabwe und anderen Staaten Afrikas versuchen Arbeiter häufig, ohne ausreichende Schutzvorkehrungen auf eigene Faust illegal in Minen einzudringen, um dort Gold oder andere wertvolle Rohstoffe zu finden. Oft handelt es sich um stillgelegte Schächte.

Von RND/dpa