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Panorama Säge in Bucht bei Kopenhagen gefunden
Nachrichten Panorama Säge in Bucht bei Kopenhagen gefunden
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14:19 12.10.2017
Peter Madsens U-Boot „Nautilus“ beim Auslaufen am 10.08.2017 in Kopenhagen. Quelle: dpa
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Kopenhagen

Die Säge werde nun von Kriminaltechnikern untersucht. Dem in Dänemark überaus populären Erfinder Madsen wird vorgeworfen, die Journalistin Wall an Bord seines selbstgebauten U-Bootes ermordet und dann über Bord geworfen zu haben. Teile ihrer Leiche wurden später in der Bucht gefunden, Kopf und Beine waren abgesägt worden. Deshalb ermittelt die dänische Polizei nicht nur wegen Mordes, sondern auch wegen Störung der Totenruhe.

Madsen stellte Walls Tod als Unfall dar – ihr sei ein schweres U-Boot-Luk auf den Kopf gefallen. Zersägt habe er sie nicht. An dem später gefundenen Schädel entdeckte die Polizei jedoch keine Spuren eines Schlages. Die Todesursache der Frau steht noch nicht fest. Nach den Funden der vergangenen Tage verweigert Madsen, der in Untersuchungshaft sitzt, das Gespräch mit der Polizei.

Unterdessen hat Kim Walls Familie, die eine Stiftung in Erinnerung an ihre Tochter ins leben gerufen hat, auf der Facebook-Seite des „Kim Wall Memorial Fund“ ein Erinnerungsvideo an die Journalistin veröffentlicht.

A message from Kim Wall's family

Hello, Within one month of launching our campaign, the Kim Wall Memorial Fund has received more than 80,000 dollars from over a thousand individuals, many of them strangers. We have been overwhelmed, amazed and inspired by your generosity. We are so utterly grateful. Kim was an extraordinary friend, daughter, colleague. As a journalist, her work reflected her own sensibility—a resolutely post-colonialist and feminist outlook that shook up clichés and Western-centric narratives about development and empowerment. We will honor her legacy by supporting the kind of work she would have done. “As a small child, she was very determined in everything she did,” Kim’s mother Ingrid Wall said. Before Kim turned one, she had traveled to most European countries, and had followed her parents, both of whom are journalists, on assignments on countless reporting trips. This, her mother thought, might disincline her from being drawn to what she calls the best profession. But growing up in a household that was organized around storytelling, it was natural that Kim would grow up to be a storyteller of the highest caliber. Today, we are writing with a message from the Wall family. We are close to the finish line, and hope that with your support, we will achieve our goal. Please follow the link to donate here: https://www.gofundme.com/rememberingkimwall Yours, Her friends Adam Perez, Dhiya Kuriakose, May Jeong and Mansi Choksi

Gepostet von Kim Wall Memorial Fund am Freitag, 6. Oktober 2017

Von RND/dpa

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