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Panorama Schmidts Schätze für 100.000 Euro versteigert
Nachrichten Panorama Schmidts Schätze für 100.000 Euro versteigert
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15:17 30.09.2017
Ein Schmuckkästchen mit Zigaretten, Schnupftabak und Feuerzeug. Quelle: dpa
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Hamburg

Erneut sind auf einer Auktion in Hamburg Gegenstände aus dem persönlichen Besitz von Altkanzler Helmut Schmidt (1918-2015) versteigert worden. „Insgesamt haben die 41 Gegenstände 100.940 Euro gebracht“, wie Geschäftsführer Michael Kerle vom Auktionshaus Stahl am Samstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Wir haben alles verkauft.“

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Eine Kohlezeichnung von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, eine Pfeife und ein Schmuckkästchen mit Zigaretten, Schnupftabak und Feuerzeug.

Die Objekte stammen aus dem Nachlass von Schmidts letzter Lebensgefährtin Ruth Loah (1933-2017). Bei einem Großteil der Objekte handele es sich um Geschenke, die Schmidt von Staatsoberhäuptern oder auf Reisen überreicht bekommen und später an Loah weitergegeben habe.

Den höchsten Preis erzielte dabei eine Schatulle aus Sterlingsilber, die Schmidt vermutlich 1978 beim Besuch von Königin Elizabeth II. überreicht wurde. Das Startgebot dafür liegt bei 3500 Euro. Sie ging für 40.000 Euro an einen chinesischen Bieter. Hinzu kam das sogenannte Aufgeld. Das waren in diesem Fall fast 10.000 Euro.

Eine Goldmedaille mit dem Porträt von Schmidt, die er 1976 bei einem Besuch in Philadelphia zur Zweihundertjahrfeier der USA bekam, brachte 5500 Euro ein, eine Tischuhr 11.000 Euro. Für eine Flasche Wein bot ein Interessent 1900 Euro. Eine Schatulle mit Raucherutensilien ging für 4600 Euro weg.

Erst Anfang September hatte das Kunstauktionshaus Schloss Ahlden in der Lüneburger Heide eine goldene Zigarettenschatulle des früheren Bundeskanzlers für fast 54 000 Euro versteigert. Das war ungefähr das Doppelte des Schätzwertes.

Von dpa/RND

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