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Panorama Shitstorm für Ivanka Trump – weil ihr Sohn auf dem Boden schläft
Nachrichten Panorama Shitstorm für Ivanka Trump – weil ihr Sohn auf dem Boden schläft
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19:43 14.04.2019
Ivanka Trump mit ihrem Vater, US-Präsident Donald Trump, bei einem Termin im Weißen Haus am Samstag. Quelle: imago
Washington

Auf den ersten Blick ist es ein friedliches Bild: Der eine Sohn liegt in seinem Bett, der andere in seinem Pyjama auf einem großen Kissen davor, beide scheinen tief und fest zu schlafen. Es ist ein privates Bild ihrer beiden Kinder, drei und fünf Jahre alt, das Ivanka Trump jüngst auf Instagram teilte mit den Worten: „Wir müssen eventuell die Wiege wieder aufstellen“ – und einem lachenden Smiley.

Den vermeintlich unverfänglichen Schnappschuss nahmen einige allerdings zum Anlass für Kritik. Während manche die fehlenden Gitter am Kinderbett bemängelten, wurden andere politisch: „Kannst du auch Kinderbetten für all die Kinder besorgen, die du an der Grenze von ihren Familien trennst?“, schrieb etwa ein Follower. Die Grenzmauer zu Mexiko war ein Wahlversprechen ihres Vaters, den sie seit zwei Jahren auch beruflich als Beraterin zur Seite steht. Um den Bau der Mauer umzusetzen, hatte der US-Präsident den Notstand ausgerufen, was zu massivem Widerstand führte – sowohl innerhalb der Partei des Kongresses als auch in der Bevölkerung.

Derzeit ist Ivanka Trump in Äthiopien für ein wirtschaftliches Frauenförderungsprogramm des Weißen Hauses unterwegs. Die 37-Jährige besuchte am Sonntag in der Hauptstadt Addis Abeba einen Kaffeeladen, wo sie die Vergabe eines Kredits bekanntgab. Sie nahm an einer traditionellen Kaffeezeremonie teil und besuchte Weberinnen. Später wollte sie Präsidentin Sahle-Work Zewde und Ministerpräsident Abiy Ahmed treffen.

Ivanka Trump (M.) bei einer Kaffeezeremonie am Sonntag in Addis Ababa (Äthiopien). Quelle: Jacquelyn Martin/AP

Als Beraterin ihre Vaters will sie sich auf ihrer viertägigen Afrikareise über die Probleme afrikanischer Geschäftsfrauen informieren und Hilfe im Rahmen eines Projektes anbieten, dass bis 2025 etwa 50 Millionen Frauen in Entwicklungsländern unterstützen soll. „In Frauen zu investieren, ist kluge Entwicklungspolitik und es ist ein cleveres Geschäft“, sagte sie. Die einstige Modeunternehmerin besuchte den Textilhersteller Muya, wo sie sich mit farbenprächtig gekleideten Frauen unterhielt.

Später will Ivanka Trump in die Elfenbeinküste weiter reisen. Dort wollte sie eine Kakaoplantage besuchen und an einem von der Weltbank organisierten Treffen zu Geschäftschancen westafrikanischer Frauen teilnehmen.

Von RND/jra/dpa

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