Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama USA wollen ISS privatisieren
Nachrichten Panorama USA wollen ISS privatisieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:30 12.02.2018
Blick von oben auf die Erde: Die internationale Raumstation ISS. Quelle: dpa
Anzeige
Washington

Die US-Regierung will einem Bericht zufolge aus der Finanzierung der Internationalen Raumstation (ISS) aussteigen. Die amerikanischen Teile der Station sollten nach dem Jahr 2024 möglicherweise einem privaten Betreiber übertragen werden, wie die „Washington Post“ am Sonntag unter Berufung auf ein internes Dokument der US-Weltraumbehörde NASA berichtete.

Wird die ISS bald eine kommerzielle Plattform für Weltraumtouristen?

Das Ende der staatlichen Finanzierung bedeute nicht, dass die Station dann außer Betrieb genommen werde, heißt es demnach in dem Dokument. „Es ist möglich, dass die Industrie beginnen könnte, bestimmte Teile oder Fähigkeiten der ISS als Teil einer künftigen kommerziellen Plattform weiterzubetreiben.“

Ziel der US-Regierung unter Donald Trump sei es, den erdnahen Orbit zu einer Umgebung für „nicht-staatlichen menschlichen Weltraumflug“ zu machen, in der „die NASA einer von vielen Kunden ist“, zitierte die Zeitung weiter.

Die USA sind nicht alleiniger Finanzierer der ISS

Kritiker des Plans zur ISS merkten an, dass die USA die Station nicht alleinverantwortlich privatisieren könnten, weil sie an internationale Abkommen zu ihrem Betrieb gebunden seien. Neben den USA und Russland sind einige europäische Länder, Kanada und Japan an der Raumstation beteiligt.

Donald Trump hatte erst vor Kurzem seine Weltraumpläne präsentiert, wonach die USA in Zukunft wieder Menschen zum Mond schicken wollen. Das entsprechende Programm trägt den Titel !Space Policy Directive 1“ und hat das Ziel eine mögliche Mars-Mission vorzubereiten. Wie die künftige Mond-Mission zu finanzieren ist, ließ Trump bei der Vorstellung des Programms noch offen.

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Unter anderem wegen „unablässiger sexueller Belästigung, Einschüchterung und Diskriminierung“ hat der US-Bundesstaat Klage gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein und dessen ehemalige Firma eingereicht. In seinem Unternehmen soll der Hollywood-Mogul mehrere Angestellte massiv bedroht haben. Sein Anwalt weist die Vorwürfe zurück.

12.02.2018

Eine junge Frau ist bei einem Faschingsumzug in Oberbayern von einem Traktor erfasst und tödlich verletzt worden. Die 24-Jährige war sofort tot, wie die Polizei mitteilte. Die Frau lief demnach am Sonntagnachmittag neben dem Anhänger her und sollte für Sicherheit sorgen.

11.02.2018

Erst ging es um Sexpartys in Haiti, dann um ähnliche Vorwürfe im Tschad. Die Hilfsorganisation Oxfam will die Anschuldigungen prüfen. Und die britische Regierung droht, ihr die Hilfsmittel zu streichen.

11.02.2018
Anzeige