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Panorama Vier Unfall-Opfer von Fußball-Team auf Rügen
Nachrichten Panorama Vier Unfall-Opfer von Fußball-Team auf Rügen
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18:16 02.12.2018
Schwerer Unfall bei Lietzow auf Rügen: Es gibt einen Toten und drei Schwerverletzte. Quelle: Marc Dransch
Lietzow

Trauer und Betroffenheit auf Rügen: Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem voll besetzten Auto nahe der Ortschaft Lietzow ist am frühen Samstagmorgen ein 23-Jähriger getötet worden, drei weitere Männer (17, 23 und 31) wurden schwer verletzt.

Nun ist bekannt, woher die Opfer stammen: Alle Insassen des Unfallwagens sind Mitglieder des Insel-Sportvereins SG Empor Sassnitz – der 23 Jahre alte Beifahrer, der bei dem Unglück ums Leben kam, spielte in der 1. Männermannschaft.

Verein kündigt Stellungnahme an

Empor-Vorstandsvorsitzender Frank Hannich bestätigte, dass die Verunglückten aus seinem Verein stammen: „Wir haben mit Entsetzen die Nachricht vom tragischen Unfall erhalten“, sagte er der OZ. Der Sassnitzer Fußballchef betonte: „Wir sind zutiefst betroffen, wir drücken unser Beileid aus und bieten den Betroffenen Unterstützung an.“ Die Sassnitzer sagten wegen des Unglücks auch ihr Kreisoberliga-Spiel am Wochenende ab.

Hannich kündigte für Montag eine ausführliche Stellungnahme seines Vereins an. Aus Rücksicht auf die Fußballer und ihre Angehörigen wolle man sich bislang nicht zu weiteren Einzelheiten äußern.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 23-jährige Fahrer des Wagens mit seinem Auto auf der Bundesstraße 96 von Bergen Richtung Lietzow unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache etwa einen Kilometer vor der Ortschaft von der Fahrbahn abkam. Der Wagen habe sich mehrfach auf dem angrenzenden Radweg überschlagen. Dann sei das Auto im Straßengraben liegengeblieben.

Ursache für Unfall wird gesucht

Der 23 Jahre alte Fahrer und die 17, 23 und 31 Jahre alten Mitfahrer seien dabei schwer verletzt worden. Der 23 Jahre alte Beifahrer erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Wegen des Unfalls war die B 96 für mehrere Stunden voll gesperrt.

Die Dekra untersucht weiterhin die Ursache des Unfalls, sagte ein Sprecher. Momentan geht die Polizei nicht davon aus, dass Alkohol oder Drogen im Spiel waren, sondern vermutet eine andere Ursache.

Von RND/Alexander Loew

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