Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Wegen Sebastian: Störungen im Bahnverkehr
Nachrichten Panorama Wegen Sebastian: Störungen im Bahnverkehr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:14 14.09.2017
Vier Strecken sind am Donnerstagmorgen in Norddeutschland noch komplett gesperrt. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Als erster großer Herbststurm des Jahres hat Orkantief „Sebastian“ den Norden und Nordwesten Deutschlands getroffen. In Hamburg wurde ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen traf ein entwurzelter Baum einen Mann tödlich.

Sturmtief „Sebastian“ tobte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde, so heftig wehte es laut DWD beispielsweise auf dem Brocken im Harz. Orkanböen etwa an der Nordsee kamen demnach auf bis zu 140 Stundenkilometer. Polizei und Feuerwehr sind in Norddeutschland zu rund 800 Einsätzen ausgerückt, ehe sich die Lage am Mittwochabend beruhigte.

Sperrungen und Verspätungen

Mit den Folgen von Sebastian müssen Pendler im Berufsverkehr in Norddeutschland auch am Donnerstagmorgen noch mit den Folgen kämpfen. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind im Norden weiterhin vier Strecken gesperrt, auf einigen weiteren waren nur einzelne Gleise befahrbar.

Zur Galerie
Als erster großer Herbststurm des Jahres hat Orkantief „Sebastian“ den Norden und Nordwesten Deutschlands getroffen.

Die Bahn sowie der private Anbieter Metronom rechneten auch am Donnerstag mit Verspätungen bei vielen Verbindungen. Die Strecken Hamburg-Flensburg (RE7), Kiel-Husum (RE74), Kiel-Rendsburg (RB75) und Lübeck-Puttgarden (RB85) blieben zunächst gesperrt.

Engpässe gab es am Morgen zudem auf den Strecken Bremen-Oldenburg und Bremen-Norddeich, teilte ein Sprecher der Bahn mit. Da etwa in der Nähe von Delmenhorst nicht alle Gleise befahrbar seien, komme es dort auch zu Verspätungen für den Fernverkehr. Auch Verbindungen von und nach Rostock waren von den Sturmfolgen betroffen. Der Betreiber Metronom teilte am Mittwochabend mit, dass zwischen Hamburg und Stade sowie zwischen Stade und Cuxhaven kein Zugverkehr möglich sei. Auf den weiteren Strecken sei mit Verspätungen zu rechnen.

Ausnahmezustand in Berlin

„Sebastian“ zog in der Hansestadt zudem Einschränkungen im U- und S-Bahnverkehr nach sich. In Berlin rief die Feuer am Mittwochnachmittag wegen der vielen wetterbedingten Einsätze für knapp zwei Stunden den Ausnahmezustand aus.

Zu etlichen Feuerwehreinsätzen kam es auch in Ostfriesland und in Bremen. An der Nordsee fielen viele Fährverbindungen aus. Zuvor hatte „Sebastian“ bereits die Niederlande erreicht. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden zeitweise Start- und Landebahnen geschlossen.

Die Bahn setzte nach eigenen Angaben Hunderte Mitarbeiter ein, um die Sturmschäden zu beseitigen. So mussten Bäume von den Gleisen geräumt und beschädigte Oberleitungen repariert werden. Für gestrandete Passagiere stellte die Bahn Hotelzüge in den Bahnhöfen von Bremen, Dortmund, Hamburg und Hannover bereit. Dort konnten Reisende übernachten. Das Technische Hilfswerk habe Decken organisiert, sagte ein Bahnsprecher. Außerdem seien die Reisenden mit Suppen und Getränken versorgt worden.

Von dpa/RND/zys

Eine Schießerei an einer High School im US-Bundesstaat Washington hat mindestens ein Menschenleben und mehrere Verletzte gefordert. Der Schütze ist in Gewahrsam genommen worden.

13.09.2017

Seit Jahren steigen die Hauspreise vor allem in und um London rasant. Selbst bei Mietwohnungen werden viele Menschen mittlerweile aus der Metropole gedrängt. Das wollen Anbieter von „Mikro-Wohnungen“ ändern. Das Geschäft mit winzigen Immobilien soll Londonern ermöglichen, da zu leben, wo sie arbeiten.

13.09.2017

Berliner Tiergarten sind in den vergangenen zwei Wochen mehr als 3000 Rote Amerikanische Sumpfkrebse eingefangen worden. Unter ihrem englischen Namen „Louisiana Crayfish“ sind die Tiere eine begehrte Delikatesse – nicht so in Berlin.

16.09.2017
Anzeige