Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Zwei Tote nach Unfallserie auf der A2
Nachrichten Panorama Zwei Tote nach Unfallserie auf der A2
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:40 13.09.2017
Quelle: dpa
Anzeige
Oelde/Rheda-Wiedenbrück

Zwei Tote, 38 Verletzte und 42 beschädigte Fahrzeuge: So lautet die Bilanz einer Unfallserie auf der Autobahn 2 im Münsterland. Nach Angaben der Polizei wurden die Karambolagen auf einem Streckenabschnitt von nur zwei Kilometern Richtung Oberhausen wohl durch einen Wetterumschwung ausgelöst. Zu dieser Zeit soll dort laut Polizei Starkregen eingesetzt haben, der mehrere Fahrzeugführer veranlasste, erheblich abzubremsen. „Dann kam plötzlich die Sonne wieder raus und die Fahrer konnten nichts sehen“, sagte ein Sprecher der Polizei Bielefeld am frühen Mittwochmorgen.

Nahe Oelde kam es am Dienstagabend gegen 17.25 Uhr zu einer Karambolage, bei der zwei Menschen starben. 28 Personen wurden bei dem Unfall mit 14 Fahrzeugen verletzt, davon drei schwer. Auch ein Reisebus war in den Unfall verwickelt, der Polizei zufolge wurde er jedoch nur leicht beschädigt. „Glücklicherweise verletzte sich keiner der Fahrgäste“, teilte ein Sprecher der Dortmunder Polizei mit. Nach Angaben der Polizei hinterließ die Unfallserie ein erhebliches Trümmerfeld auf rund 100 Metern.

26 Autos und zwei Lastwagen waren daran beteiligt

Fast zeitgleich krachte innerhalb der folgenden zwei Kilometer auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück weitere Male. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte, wurden dabei zehn Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. 26 Autos und zwei Lastwagen waren daran beteiligt.

Auf der Autobahn 2 im Münsterland sind zwei Menschen gestorben, als es wohl bei Starkregen zu einer Karambolage mehrerer Fahrzeuge kam. Die Bilder vom Unfallort.

Wegen der zahlreichen beschädigten Fahrzeuge war die A2 für mehr als zehn Stunden gesperrt, erst um 4 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Zuvor hatte sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Die Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Von RND/dpa

Anzeige