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Deutschland / Welt Amtsinhaber muss in die Stichwahl
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11:23 29.01.2018
Präsidentschaftskandidat Nicos Anastasiades (Mitte) begrüßt seine Anhänger am Wahltag in Nikosia. Quelle: AP
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Nikosia

Die Zyprer müssen in einer Stichwahl am kommenden Sonntag über ihren neuen Präsidenten entscheiden. In der ersten Runde der Präsidentenwahl an diesem Sonntag setzte sich der amtierende konservative Präsident Nikos Anastasiades (71) zwar gegen seine Mitbewerber durch, verfehlte aber deutlich die notwendige absolute Mehrheit. Wahlexperten rechnen nun mit einer spannenden Stichwahl gegen den Kandidaten der Linken, Stavros Malas (50).

Der direkt vom Volk gewählte Präsident auf Zypern ernennt die Regierung und führt sie. Das Parlament hat dagegen nur eine kontrollierende Rolle. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Wahl nur im griechischen Teil

Gewählt wurde nur im griechisch-zyprischen Südteil der Insel. Der türkisch-zyprische Norden nahm nicht teil. Die drittgrößte Mittelmeerinsel ist seit 1974 nach einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention geteilt. Zahlreiche Vermittlungen der UN sind gescheitert.

Der Konkurrent: Stavros Malas

Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nach kommt Anastasiades auf 35,5 Prozent der Stimmen, berichtete das Staatsfernsehen (RIK) unter Berufung auf die Wahlkommission. Das Rennen um den zweiten Platz und damit den Einzug in die Stichwahl gewann der Kandidat der Linken, Stavros Malas, der auf 30,3 Prozent kam. Der drittplatzierte Vertreter der politischen Mitte, Nikolas Papadopoulos, kam auf 25,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,4 Prozent.

Lösung der Zypernfrage

Sowohl Anastasiades als auch Malas haben erklärt, sie werden sich im Falle eines Sieges kommenden Sonntag um eine Lösung der Zypernfrage bemühen.

Von DPA/RND

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