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Barley begrüßt 28-Stunden-Woche

IG-Metall-Initiative Barley begrüßt 28-Stunden-Woche

Die Gewerkschaft IG Metall hat gefordert, dass Arbeitnehmer ihre Wochenarbeitszeit unter Umständen auf 28 Stunden reduzieren können. Arbeitgeber sind entsetzt – aber von der Politik kommt Lob. Arbeits- und Familienministerin Katarina Barley findet den Vorstoß für flexiblere Arbeitszeiten richtig.

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Arbeits- und Familienministerin Katarina Barley: „Zeit ist für viele wichtiger als Gehalt.“

Quelle: dpa

Berlin. Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD), die geschäftsführend auch dem Arbeitsministerium vorsteht, begrüßt die 28-Wochenstunden-Initiative der IG Metall. „Zeit für Familie, die Pflege von Angehörigen oder persönliche Weiterbildung ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer inzwischen wichtiger als mehr Gehalt. Sie wollen ihre Arbeitszeit selbstbestimmt gestalten und flexibel an ihre Lebenssituation anpassen. Darauf müssen auch die Arbeitgeber reagieren, wenn Sie Fachkräfte gewinnen und halten wollen“, sagte Barley den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND, Donnerstag). „Unsere Arbeitswelt ist im radikalen Wandel. Wenn die ständige Erreichbarkeit immer öfter zum Regelfall wird, ist es wichtig, neue Antworten für individuelle Bedürfnisse in einer modernen Arbeitswelt zu finden“, fügte Barley hinzu.

Die IG Metall fordert für Beschäftigte das Recht, ihre Wochenarbeitszeit für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren von 35 auf 28 Stunden zu reduzieren, wenn sie im Schichtdienst arbeiten, Eltern junger Kinder sind oder ihre Angehörigen selbst pflegen.

Von Andreas Niesmann/RND

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