Soll der Bundesbank mit seinen Positionen geschadet haben: Thilo Sarrazin.
Nach einem Bericht des „Spiegels“ listet das Institut in einem Gutachten auf 20 Seiten Interview-Äußerungen Sarrazins auf, mit denen das Vorstandsmitglied gegen die Haltung der Notenbank verstoßen habe.
Zudem führen die Rechtsexperten zahlreiche Stimmen aus dem In-und Ausland an, die sich negativ über Sarrazin äußerten. Sie sollen belegen, dass er der Bundesbank mit seinen Positionen geschadet hat. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass Sarrazin für den Rest seiner Amtszeit, also bis 2014, nicht mehr die Einsicht aufbringen könne, dass sein derzeitiges Vorgehen die Bundesbank belastet.
In einem dem Gutachten vorangestellten Brief an den Bundespräsidenten schreiben Bundesbankchef Axel Weber und sein Vize Franz-Christoph Zeitler laut „Spiegel“, dass Sarrazin nach seinem Anstellungsvertrag verpflichtet sei, „Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren“. Er habe die Pflicht, „sich jederzeit in einer Weise zu verhalten, die das Ansehen der Deutschen Bundesbank und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Deutsche Bundesbank aufrechterhält und fördert“.
Gegen diese Pflichten habe Sarrazin verstoßen. Das „notwendige Vertrauensverhältnis“ sei „nicht mehr gegeben“. Deshalb sehe die Bundesbank „keine andere Möglichkeit, als die Abberufung von Herrn Dr. Sarrazin aus seinem Amt zu beantragen“.
ap
Kommentare
Sarrazin Brockenteufel – 05.09.10
Thilo hat seine Äußerungen als Privatmann gemacht. Er hat sie nie als Vorstand der Bundesbank gemacht! Und als Privatmann kann auch er sagen was er will!Deswegen wird es auch Wulff schwerfallen ihn zu entlassen, das Ansehen der Bundesbank wurde auf keinen Fall berürht. Und nur Pflichtverletzungen in seinem Amt können den Arbeitsvertrag aufheben.
Wenn er dagegen klagt, hat er beste Chancen den Prozess zu gewinnen.
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Redefreiheit und Demokratie Deutschland sagt – 04.09.10
Prof. Norbert Bolz über Thilo Sarrazin und linke Medienhttp://www.youtube.com/watch?v=Q7UohXkRxts&feature=player_embedded
Der Tag wird kommen,an dem man Herrn Sarrazin ein Denkmal setzen wird.
Die Linken sind sich -vielleicht zum ersten Mal- darüber bewusst, dass sie ihre Deutungshoheit verloren haben. Dass also das Volk, gelinde ausgedrückt, die Schnauze voll hat von ihrer widerlichen Rabulistik!
Die jahrzehntelange Ignoranz ist übrigens Schuld, dass Sarrazin so pointiert formuliert. Seit Jahrzehnten hat sich an dieser Ignoranz nicht verändert, nein, es wurden Strukturen geschaffen, welche diese Ignoranz weiter fördern. Da der Widerspruch zwischen Vorstellung und Realität inzwischen so stark auseinanderklafft, wird die Gefahr eines Big-Bang immer wahrscheinlicher. Hassprediger sind diejenigen, welche die Probleme nicht zur Kenntnis nehmen.
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Pflichtverletzung des GT JDM – 04.09.10
Und ich benenne jetzt mal die aktuelle Pflichtverletzung des GT:auf Seite 4 der heutigen (Samstags-) Ausgabe enden alle Sarrazin-Artikel im Nirvana. Was ist da beim Seiten-Setzen schief gegangen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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