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Deutschland / Welt Bundeswehr-Besatzung bei Notlandung nicht verletzt – Ursache unklar
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Bundeswehr-Besatzung bei Notlandung nicht verletzt – Ursache unklar
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19:14 16.04.2019
Ein Jet vom Typ Global 5000 der Flugbereitschaft der Bundesregierung landet auf dem Flughafen Schönefeld. Das Flugzeug war mit großen Problemen auf dem Flughafen gelandet. Quelle: Marcel Russ/dpa
Berlin

Bei der Notlandung einer Regierungsmaschine der Flugbereitschaft hat es am Dienstag in Berlin keine Verletzten gegeben. Die Besatzung habe den Zwischenfall ohne körperliche Schäden überstanden, sagte der Kommandeur Fliegende Gruppe der Flugbereitschaft, Oberstleutnant Stefan Schipke, auf dem Flughafen. An Bord seien zwei Piloten und eine Flugbegleiterin gewesen.

Die Gründe für die Notlandung der Regierungsmaschine der Flugbereitschaft am Dienstagmorgen auf dem Airport Schönefeld bei Berlin sind auch Stunden danach noch unklar geblieben. Es habe „unkontrollierte Flugbewegungen“ des Businessjets der Luftwaffe gegeben, sagte der Kommandeur Fliegende Gruppe der Flugbereitschaft, Oberstleutnant Stefan Schipke, auf dem Flughafengelände. Nähere Details seien noch nicht geklärt. Die Untersuchungen zu dem Zwischenfall liefen.

Ein Sprecher der Luftwaffe fügte hinzu, dass nun ein Schadensbild erstellt und der Flugschreiber ausgelesen werde. Zunächst sei nicht geplant, alle Flugzeuge des Typs „Global 5000“ am Boden zu lassen.

Das Flugzeug musste am Dienstag kurz nach dem Start in Schönefeld Richtung Köln umkehren und notlanden. Es hatte gerade einen 30-Monats-Checkup beim Hersteller in Schönefeld hinter sich, als eine Funktionsstörung angezeigt wurde. Das Flugzeug ist vom Typ Global 5000 des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier, mit dem auch Regierungsmitglieder reisen.

Von RND/dpa