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20:15 02.02.2018
Sawsan Chebli (SPD), Dorothee Bär (CSU) und Hubertus Heil könnten Ministerposten besetzen.
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Berlin

Mit Abschluss der GroKo-Verhandlungen und damit noch vor dem SPD-Mitgliederentscheid soll die Verteilung der Ministerien auf die Parteien feststehen. SPD-Chef Martin Schulz hatte eigentlich ausgeschlossen, unter Merkel ins Kabinett zu gehen. Inzwischen peilt der 62-Jährige das Außenamt an. Auch Finanzen wäre eine Option. Widersacher drängen Schulz aber zum Verzicht auf ein Ministeramt.

Die Große Koalition kommt. Nachdem die von der CDU geleiteten Ministerien weitestgehend besetzt sind, wird die SPD ihre Posten in den kommenden Tagen bekannt geben.

In der SPD rechnet kaum noch jemand damit, dass Noch-Außenminister Sigmar Gabriel dem neuen Kabinett angehören wird. Sollten die Genossen das Finanzressort erhalten, gilt Hamburgs Regierungschef Olaf Scholz als Kandidat.

Peter Altmaier könnte Finanzminister werden

Ginge es an die Union, bekäme es wohl der bisherige Kanzleramtschef Peter Altmaier. Nachfolger im Kanzleramt könnte der Gesundheitsminister Hermann Gröhe werden. SPD-Frau Katarina Barley dürfte entweder weiter das Familienministerium führen oder ins Sozialressort wechseln. SPD-Mann Heiko Maas könnte weiter Justizminister bleiben.

Ex-SPD-Generalsekretär Hubertus Heil wird das Bildungs- oder Wirtschaftsministerium zugetraut. Doch fehlen der SPD überraschende Personalien: Infrage kämen die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli oder die sächsische Sozialministerin Petra Köpping.

Ihm wird das Wirtschaftsministerium zugetraut: Der SPD-Abgeordnete Hubertus Heil. Quelle: Foto: Archiv

Auch in der Ministerriege der Union zeichnen sich Veränderungen ab. Jens Spahn, der sich als Hoffnungsträger der Konservativen inszeniert, drängt ins Kabinett. Das Gesundheitsministerium käme für den 37-Jährigen infrage.

Ursula von der Leyen hat zwar erklärt, Verteidigungsministerin bleiben zu wollen. Lieber wäre ihr wohl das Außenamt. Neu ins Kabinett könnte CDU-Vize Julia Klöckner einziehen, als Bildungs- oder Agrarministerin. Die CDU-Politikerin Annette Widmann-Mauz, Chefin der Frauen Union, steht wohl vor einer Beförderung zur Gesundheits- oder Familienministerin. Ein Berlin-Wechsel der saarländischen Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die als mögliche Merkel-Nachfolgerin gehandelt wird, wäre ein deutliches Signal in diese Richtung.

Ministerin für Verkehr? CSU-Familienpolitikerin Dorothee Bär. Quelle: dpa

CSU-Chef Horst Seehofer könnte Arbeits- oder Wirtschaftsminister werden, Gerd Müller Entwicklungsminister bleiben. Mit Digitalexpertin Dorothee Bär als Verkehrsministerin wäre erstmals seit fünf Jahren eine CSU-Frau im Kabinett. Für Noch-Agrarminister Christian Schmidt wäre dann kein Platz mehr in der Ministerriege.

Von Rasmus Buchsteiner

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