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Afghanistan

El Dschasira zeigt Video von Selbstmordattentäter des CIA-Anschlags


Der arabische Sender El Dschasira strahlte am Sonnabend ein Video vom Selbstmordattentäter des CIA-Anschlags aus. Er hatte vor zehn Tagen in Afghanistan bei dem Anschlag acht Menschen mit in den Tod gerissen. Als Motiv für die Tat gab er Rache an.
Der Selbstmordattentäter des CIA-Anschlags (r.) in dem Video, das El Dschasira am Sonnabend ausstrahlte.

Der Selbstmordattentäter des CIA-Anschlags (r.) in dem Video, das El Dschasira am Sonnabend ausstrahlte.

© AFP

Zehn Tage nach dem schweren Anschlag auf die CIA in Afghanistan ist ein Video-Testament des Selbstmordattentäters aufgetaucht, in dem dieser seine Tat mit Rache begründet. „Wir sagen unserem Emir Baitullah Mehsud, dass wir sein Blut niemals vergessen werden. Es erinnert uns daran, ihn in und außerhalb von Amerika zu rächen“, hieß es in dem Video, das der arabische Sender El Dschasira am Sonnabend ausstrahlte. Der pakistanische Talibanführer Mehsud war im August bei einem US-Raketenangriff getötet worden.

Das Video zeigt einen bärtigen Mann, bei dem es sich laut El Dschasira um den jordanischen Attentäter Humam Chalil Abu Mulal el Balawi handeln soll. Er sitzt mit einer Waffe in der Hand unter einem Banner mit einer Aufschrift aus dem Koran. Neben ihm ist ein weiterer Mann in dem Video zu sehen, bei dem es sich um den neuen pakistanischen Taliban-Chef Hakimullah Mehsud handelt, wie das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen IntelCenter mitteilte.

Das Video sei eine „Nachricht an die Feinde der (islamischen) Nation: den jordanischen Geheimdienst und die CIA“, sagte el Balawi, der sich als Doppelagent offenbar in die Geheimdienste der beiden Länder eingeschlichen hatte. Ein Gotteskämpfer setze seine Religion niemals der Erpressung aus und leugne sie niemals, „selbst wenn man ihm dafür die Sonne in die eine Hand und den Mond in die andere legt“. Diese Formulierung könnte eine Anspielung auf seine mutmaßliche Tätigkeit als Doppelagent gewesen sein.

El Balawi hatte sich am 30. Dezember auf dem US-Stützpunkt im ostafghanischen Chost in die Luft gesprengt und sieben CIA-Agenten und einen jordanischen Geheimdienstmitarbeiter mit in den Tod gerissen.

AFP

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