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Deutschland / Welt Irak: Lebenslang für deutsche Islamistin
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17:49 06.08.2018
Ein Bagger räumt die Trümmer in der zerstörten Stadt Mossul fort. Ein Jahr nach der Befreiung von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bleibt die Lage in der stark zerstörten nordirakische Stadt Mossul äußerst angespannt. Quelle: dpa
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Bagdad

Nadia K. sei am Montag zusammen mit einem Franzosen abgeurteilt worden, sagte ein Richter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Lebenslang entspricht im Irak 20, bei guter Führung 15 Jahre. Das Urteil kann angefochten werden.

Nadia K. ist die Tochter der bereits zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilten Lamia K. aus Mannheim, die marokkanische Wurzeln hat. Sie war nach irakischen Gerichtsangaben 2014 von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich dem IS anzuschließen. Lamia K. hatte ihre beiden Töchter, darunter Nadia, später in den Nahen Osten nachgeholt und sie mit IS-Kämpfern verheiratet. Vergangenes Jahr wurde die nun Verurteilte von irakischen Sicherheitskräften bei der Befreiung des Landes vom IS aufgegriffen.

Neben Nadia, die ein Kind hat, und ihrer Mutter sitzen noch zwei weitere frühere IS-Frauen aus Deutschland im Irak in Haft – unter ihnen ist auch Linda W. aus Pulsnitz, die zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden war.

Von RND/dpa

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