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Deutschland / Welt Israel begeht Holocaust-Gedenktag
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16:19 12.04.2018
Menschen stehen für zwei Minuten schweigend neben ihren Autos, um an Yom HaShoah, dem Holocaust-Gedenktag, der sechs Millionen Juden zu gedenken, die von den Nazis ermordet wurden. Quelle: dpa
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Jerusalem

Auch in Schulen und Gemeinschaftszentren wurde anlässlich des jährlich stattfindenden Holocaust-Gedenktags in feierlichen Zeremonien der Opfer der Nazis und ihrer Helfer gedacht. An der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wurden Kränze niedergelegt. Restaurants und Cafés in Tel Aviv blieben geschlossen, Radio- und TV-Sender sendeten themenbezogene Programme.

Ein Drittel der jüdischen Weltbevölkerung war im Holocaust ermordet worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der jüdische Staat Israel im Jahr 1948 gegründet und Hunderttausende Überlebende suchten hier eine neue Heimat.

Am Vorabend des Gedenktags hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einer Gedenkfeier in Yad Vashem einen aktuellen Bezug hergestellt. „Die jüngsten Ereignisse lehren uns, dass Widerstand gegen das Böse und Aggression eine Mission ist, die jeder Generation auferlegt wird“, sagte er. In Anspielung auf Israels Erzfeind Iran, fügte er hinzu: „Auch heute bedroht uns ein mörderisches Regime, es bedroht den Weltfrieden; dieses Regime erklärt ausdrücklich, dass es uns, den jüdischen Staat, auslöschen will.“

Israel betrachtet den Iran aufgrund seines Atomprogramms und seiner Unterstützung von anti-israelischen Gruppierungen wie der Terrorgruppen Hamas im Gazastreifen und Hisbollah im Libanon als existenzielle Bedrohung. Das 2015 mit dem Iran geschlossene Atomabkommen verglich Netanjahu mit der Beschwichtigungspolitik der Weltmächte gegenüber Hitler in den 1930er Jahren.

Von RND/AP

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