Navigation:
Aktuelle Beilagen Anzeigen- und Abo-Service

Mehrwertsteuer-Debatte

Koalition hält an Mehrwertsteuerplänen für Hotels fest

Der parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Peter Altmaier (CDU), teilte am Dienstag mit, dass die Koalition weiterhin an der geplanten Reduzierung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen in Hotels festhält.
Lesezeichen setzen:


Die Koalition hält an der geplanten reduzierten Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen fest. Wie der parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Peter Altmaier (CDU), am Dienstag nach der ersten Sitzung des Koalitionsausschusses in Berlin sagte, haben sich Union und FDP darauf verständigt, diese Regelung wie vorgesehen beizubehalten.

Die Bundesregierung will den Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen ab Januar 2010 von derzeit 19 Prozent auf sieben Prozent reduzieren. Für das Frühstück muss der Gast aber weiter den vollen Steuersatz zahlen. Damit sollen Nachteile für Bistros und Gaststätten in der Nachbarschaft der Hotels vermieden werden.

In der Frage möglicher Ausgleichszahlungen an Bundesländer für Steuerausfälle durch das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz gibt es noch keine Lösung. Dieses Thema sei „kein Schwerpunkt“ der Beratung am Morgen gewesen. Es gebe ein klares Verfahren, sagte Altmaier. Am Freitag solle der Bundestag dem Gesetz zustimmen. Danach müsse man bis zur Bundesratssitzung Mitte Dezember einvernehmen mit den Ministerpräsidenten herstellen. Altmaier ging davon aus, dass das Gesetz noch vor Weihnachten Bundestag und Länderkammer passieren wird und damit am 1. Januar 2010 in Kraft treten kann.

Mehrere Bundesländer haben wegen der befürchteten Steuerausfälle mit einer Blockade im Bundesrat gedroht und fordern einen Ausgleich vom Bund.

CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich lehnte eine solche Kompensation ab. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man Sonderwürstl für irgendjemanden brät“, sagte Friedrich in Berlin. Der CSU-Politiker verwies daran, dass der Koalitionsvertrag auf drei Parteitagen verabschiedet worden sei. Das müsse jetzt umgesetzt werden.

Friedrich erinnerte die Ministerpräsidenten auch an ihre Verantwortung für die Bundesebene. Der Bundesrat sei ein „Organ des Bundes“. „Jeder hat sich dort seiner gesamtstaatlichen Verantwortung bewusst zu werden“, sagte der Landesgruppenchef. Friedrich zeigte sich zuversichtlich, dass auch Schleswig-Holstein das Gesetz am Ende nicht torpediert. „Das machen die Schleswig-Holsteiner nicht“, sagte er.

ddp


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige

Tageblatt-Trauerportal




Anzeige

Unsere digitalen Beilagen

Geschichtswerkstatt

Göttinger Zeitreise

Wir laden Sie herzlich zu einer Reise in die Vergangenheit ein und würden uns auch freuen, wenn Sie uns helfen, weitere Dokumente zu finden. Ein Film über die 1960er Jahre in Göttingen wird daraus entstehen. mehr


 

Branchenführer

Handwerk regional

Sie suchen qualifizierte Handwerker aus Südniedersachsen? Dann testen Sie unseren neuen regionalen Handwerkerführer: Hier finden Sie schnell und einfach den passenden Handwerksbetrieb für Ihr Vorhaben! mehr


 

Leser werben Leser

Prämien-Shop

Werben Sie einen neuen Abonnenten, und wählen Sie Ihre Wunsch-Prämie aus über 2.500 Top-Prämien. mehr


 

Schuldatenbank




Ticketservice

Ganz vorne mit dabei

Egal ob regionale Veranstaltung oder internationaler Top-Show-Act. In unserem Tageblatt-Ticketshop können Sie bequem am Bildschirm die gewünschten Eintrittskarten kaufen. mehr


 

So entsteht das Tageblatt...

Dieses Video zeigt Ihnen die Arbeit von Redaktion, Rotation und Vertrieb im Druckhaus Göttinger Tageblatt. mehr


 

E-Shop

Göttinger Tageblatt Mediengruppe

Das Unternehmen im Überblick

Die Göttinger Tageblatt Mediengruppe ist das führende Medienhaus in Südniedersachsen – ein moderner Dienstleister für Kommunikation, Nachrichten, Werbung und Druck. mehr


 

Veranstaltungen

Tipps rund um die Uhr

Haben Sie Lust auf Nachtleben oder Oper? Darf eine Lesung sein oder eine Ausstellung? Hier finden Sie alle Termine. mehr