Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte der „Süddeutschen Zeitung“ in der Freitagsausgabe: „Themen wie Rassismus und Islamophobie können durchaus Platz finden“, sagte der Minister der „Süddeutschen Zeitung.“ Die vier großen islamischen Verbände berieten unterdessen bei einem Krisentreffen in Köln über einen möglichen Ausstieg aus der Islamkonferenz. De Maizière beharrte auf dem Ausschluss des Islamrates, den er mit staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs begründet hatte.
„Wir sind an einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert“, sagte der Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime, Bekir Alboga, unmittelbar vor Beginn des Treffens in Köln. An den Beratungen nahmen der Zentralrat der Muslime, die Türkisch-Islamische Union Ditib, der Verein der Islamischen Kulturzentren und der Islamrat teil.
Der Ausschluss des Islamrats aus der Islamkonferenz habe „nichts mit den anderen Verbänden zu tun“, betonte Innenminister de Maizière in der „Süddeutschen Zeitung“. „Diese sind weiter herzlich willkommen.“ Die erste Tagung der Neuauflage ist für den 17. Mai geplant. Die Konferenz, die 2006 der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufen hatte, soll zur Integration der etwa vier Millionen in Deutschland lebenden Muslime beitragen.
Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) appellierte im ZDF-„Morgenmagazin“ an die Muslim- Organisationen, nicht aus der Islamkonferenz auszutreten. „Wenn man sich da verweigert, wenn man da heute einen Boykott beschließen würde, dann wäre das kein gutes Signal“, sagte Laschet.
Kritik am Innenminister übte der SPD-Vizevorsitzende Klaus Wowereit. Er ermahnte de Maizière, die Islamkonferenz „nicht wegen dilettantischer Vorbereitung“ zu gefährden. „Hätte der Bundesinnenminister die Islamkonferenz von Anfang an ordentlich vorbereitet, wäre der heutige Konflikt vermeidbar gewesen“, teilte der Berliner Regierende Bürgermeister am Freitag mit. „Der Dialog mit den Muslimen ist zu wichtig, um ihn scheitern zu lassen!“
Verständnis für den Ausschluss des Islamrats bekundete der integrationspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Serkan Tören. De Maiziere habe richtig gehandelt, den Islamrat von der Konferenz zu suspendieren, solange strafrechtliche Ermittlungen laufen. Die Fortsetzung der Islamkonferenz sei indes notwendig. Sie müsse allerdings mehr Praxisbezug bekommen. „Für die Integration des Islam in Deutschland ist die Ausbildung von Imamen in Deutschland unabdingbar. Das macht den Islam in Deutschland unabhängiger von im Ausland ausgebildeten Imamen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung Törens und des Innenexperten der FDP-Bundestagsfraktion Hartfrid Wolff.
dpa
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Kommentare
Islamkonferenz Benni – 12.03.10
Wird dann auch über den weitverbreiteten antideutschen Rassismus der islamischen Jugendlichen geredet, die in den Städten grundlos Deutsche verpügeln opder mit Messern abstechen?Darüber wird man natürlich kein Wort verlieren!!! (sind ja nur Deutsche)
Von unseren “Antideutschen Deppen” aus der Politik ist sowieso keine Hilfe zu erwarten!!!
Der Deutsche Bürger (Europäer) muß das Problem mit dem “Islam” wohl selber in die Hand nehmen,sonst geht die Reise ins Mittelalter zurück!!!
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IK tico – 12.03.10
Alles Blödsinn!Die Merkel-Regierung hat unter der Federführung des kranken Schäuble unseren Staat an eine fremde Macht, die Türkei ausgeliefert.
Die DITIB als Organ des Innenministerium der Türkei hat die Bundesrepublik voll in der Hand.
Nicht die Primaten der Hizb Allah oder der Hizb ut Tharir hat die Republik im Würgegriff sondern der Islamist Erdogan.
Insbesondere Hessen unter dem Rechtsbrecher Bouffier, dem Spenden-Meineid-Bauern Koch, und -für den Bund- der Geldkofferträger Schäuble und der FDJ-Bezirksvorsitzenden Erika, haben diese Republik finanziell vollkommen an unsere Steppenreiter aus Turkland ausgeliefert.
Toll, wir brauchen eigentlich keine Selbstmordattentäter mehr, die uns bekämpfen.
Wir haben ja unser “kleineres Übel” dass es uns besorgt.
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