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Deutschland / Welt Was es mit der Solidaritätsaktion der Linken für Venezuela auf sich hat
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13:41 24.02.2019
2 Quelle: Oliver Berg/dpa
Bonn

Ungefähr 25 Delegierte des Linksparteitages haben am Samstag die Bühne auf dem Linken-Parteitag in Bonn betreten und Plakate hoch gehalten mit der Aufschrift „Hände weg von Venezuela – vorwärts zum Sozialismus“.

Das Wort führte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Heike Hänsel, die die Aktion zudem twitterte und mit der Forderung verband, die Bundesregierung müsse ihre Anerkennung für den selbsternannten Präsidenten Juan Guaido zurücknehmen.

Mit auf der Bühne standen unter anderem der Verteidigungsexperte Alexander Neu, der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke.

Die Aktion mündete in den von der Bühne herab skandierten Schlachtruf: „Hoch die internationale Solidarität!“

Außenexperte kritisiert deutsche Venezuela-Strategie – und Maduro

Der linke Außenexperte Stefan Liebich schrieb bei Twitter, er finde die Politik von US-Präsident Donald Trump und Kanzlerin Angela Merkel gegenüber Venezuela auch falsch.

Doch er verstehe die Proteste gegen Maduro ebenfalls sehr gut. Auf das Plakat gemünzt betonte Liebich: „Mit dem ,Sozialismus‘, den ich mir wünsche, hat das nichts zu tun.

Derartige Solidarisierungen mit autoritären Regimen gibt es auf Linken-Parteitagen immer wieder, und sie werden vom realpolitischen Flügel hinter den Kulissen wahlweise bissig oder verzweifelt kommentiert.

Allerdings ist der links-autoritäre Flügel zu stark und für die Linke immer noch zu bedeutend, um ihn an den Rand oder ganz aus der Partei zu drängen.

Lesen Sie auch: „Kompass verloren“: Linke sorgen mit Solidaritätsaufruf für Kritik

Von Markus Decker/RND

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