Die Behörde hatte ergänzende Fragen zum Ablauf des von Klein befohlenen Luftangriffs am 4. September 2009 nahe der nordafghanischen Stadt Kundus gestellt. Wann mit einem Ergebnis der Vorklärungen gerechnet werden könne, ist nach Angaben des Sprechers weiterhin nicht absehbar.
Bei dem Bombardement waren nach NATO-Angaben bis zu 142 Menschen getötet oder verletzt worden, darunter zahlreiche Zivilisten. Die Bundesregierung hat den deutschen Afghanistan-Einsatz inzwischen als „bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts“ eingestuft. Klein hatte am 10. Februar vor dem Bundestags- Untersuchungsausschuss zu dem Luftangriff ausgesagt.
dpa
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