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Deutschland / Welt Spahn und Merz bekommen von der CDU keinen Zeitvorteil
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Spahn und Merz bekommen von der CDU keinen Zeitvorteil
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10:36 05.11.2018
Nach der Rückzugsankündigung von Angela Merkel sucht die CDU einen neuen Parteichef. Hier die CDU-Zentrale in Berlin. Quelle: Gregor Fischer/dpa
Berlin

Die prominenten Kandidaten für den CDU-Vorsitz werden bei den geplanten Regionalkonferenzen keinen zeitlichen Vorteil gegenüber den Außenseiterbewerbern haben. In einem Beschluss des CDU-Vorstands vom Montagvormittag, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt, heißt es: „Auf allen Regionalkonferenzen erhält jede Kandidatin/jeder Kandidat gleiche und angemessene Redezeit, um sich vorzustellen.“ Nach jeder Vorstellung können die Konferenzteilnehmer die Kandidaten befragen.

Kandidieren könnten CDU-Mitglieder, die vom Bundesvorstand, dem Bundesausschuss, den Vorständen der Bundesvereinigungen, den CDU-Landes-, Bezirks-, Kreis- oder Auslandsverbänden vorgeschlagen würden. Der Vorschlag müsse schriftlich gegenüber der CDU-Geschäftsstelle erfolgen.

Nach Angaben der CDU gibt es derzeit zwölf Kandidaten für die Nachfolge von Angela Merkel an der Spitze der Partei, darunter ein Student, ein Unternehmer und ein Professor. Als aussichtsreichste Bewerber gelten CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Gesundheitsminister Jens Spahn und Ex-Unions-Fraktionschef Friedrich Merz.

Lesen Sie auch: Zwölf Kandidaten wollen Merkels Job

Gewählt wird der oder die neue Vorsitzende auf einem CDU-Parteitag am 7. Dezember. Die Regionalkonferenzen sollen davor stattfinden und der Parteibasis die Möglichkeit geben, sich eine Meinung über die Bewerber zu bilden.

Von Daniela Vates/RND

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