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Deutschland / Welt Spahn fordert mehr Führungsverantwortung für junge CDU-Generation
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16:31 05.12.2018
CDU-Vorsitzkandidat Jens Spahn: „Wenn man mit 38 noch ,blutjung’ ist in der CDU, dann ist das vielleicht Teil des Problems.“ Quelle: Christoph Schmidt/dpa
Berlin

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die CDU aufgefordert, der jüngeren Generation mehr Führungsverantwortung zu geben. „Wenn man mit 38 noch ,blutjung’ ist in der CDU, dann ist das vielleicht Teil des Problems“, sagte der CDU-Vorsitzkandidat am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“. Vieles sei im Moment in Deutschland in der Verantwortung der 60- und 70-Jährigen. „Das ist auch ok, dem Land geht es gut. Viele der Jüngeren fragen sich aber, ist es eigentlich noch gut, wenn wir mal älter sind.“ Es sei die Verantwortung seiner Generation, die beiden kommenden Jahrzehnte zu gestalten. „Und dafür trete ich an.“

Ein Parteitag in Hamburg entscheidet am Freitag über die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der CDU-Spitze. Spahn werden neben seinen aussichtsreichen Mitbewerbern, der 56 Jahre alten Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem 63-jährigen Ex-Fraktionschef Friedrich Merz, weniger Chancen eingeräumt.

Über eine mögliche Niederlage befragt, sagte er in einem Podcast von Radio RTL und 105'5 Spreeradio: „Der Typ Schmollecke bin ich nicht. Ich werde weiter in der CDU und in der Regierung mitarbeiten und Impulse setzen.“

EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger bekräftigte am Mittwoch im Deutschlandfunk seine Unterstützung für Merz. Es stünden wirtschaftlich schwierige Zeiten an, für Friedrich Merz spreche besonders seine Erfahrung in Sachen Wirtschaft- und Arbeitspolitik. Außerdem sei Merz fünf Jahre im Europäischen Parlament gewesen und wisse, wie die Wirtschaft ticke.

Von RND/dpa

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