Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Deutschland / Welt Trump fordert ein Verbot der Bump Stocks
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Trump fordert ein Verbot der Bump Stocks
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:09 22.02.2018
Donald Trump betonte, dass die Überprüfung von Waffenkäufern besser werden müsse. Quelle: AP
Anzeige
Washington

US-Präsident Donald Trump hat ein Verbot von Schnellfeuerkolben für halbautomatische Waffen gefordert. Trump erklärte am Dienstag, er habe das Justizministerium angewiesen, eine entsprechende Verordnung auszuarbeiten. Damit sollten zusätzliche Vorrichtungen für Waffen untersagt werden.

Schnellfeuerkolben, auf Englisch „Bump Stocks“ genannt, ermöglichen auch bei halbautomatischen Waffen schnelle Schussfolgen, wie sie bei vollautomatischen Sturmgewehren möglich sind. Bemühungen, die Schnellfeuer-Vorrichtungen gesetzlich zu verbieten, scheiterten bisher.

Der „Bump Stock“ – zu Deutsch Stoß-Schaft - nutzt die Energie des Rückstoßes beim Schuss, um den Finger weiter auf den Auslöser zu stoßen. Quelle: AP/dpa

„Wir müssen mehr tun, um unsere Kinder zu schützen“, sagte der Präsident. Er betonte zudem, dass die Überprüfung von Waffenkäufern besser werden müsse. „Egal, ob Republikaner oder Demokrat, wir müssen uns jetzt auf eine Verstärkung der Hintergrund-Überprüfungen konzentrieren“, schrieb Trump auf Twitter.

Das Justizministerium erklärte, die Anordnung werde möglichst zügig umgesetzt. Das Ministerium verstehe, dass das Anliegen eine Priorität für den Präsidenten habe, hieß es in einer Mitteilung. Der Prozess für neue Vorgaben für die Vorrichtungen solle nun schnell durchlaufen werden.

Ein 19-Jähriger hatte in der vergangenen Woche in Florida 17 Menschen getötet. Das Weiße Haus hat angekündigt, der Präsident werde sich mit Schülern, Lehrern und Beamten treffen, um über Wege zu mehr Sicherheit in den Schulen zu diskutieren. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, lobte den Mut der Überlebenden, die andere Menschen retteten. Sie erklärte, Trump vertrete die Ansicht, „dass es das Recht jeden amerikanischen Kindes ist, in einer sicheren Umgebung aufzuwachsen.“ Zu dem Treffen sollen auch Überlebende der Schulmassaker der Columbine High School und des Amoklaufs an der Sandy Hook Grundschule kommen.

Von AP/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ungeachtet der harschen Rhetorik im Konflikt um Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramm wollte sich US-Vizepräsident Pence am Rande der Olympischen Winterspiele in Südkorea mit der Kim-Schwester treffen. Die ließ ihn aber kurz vor dem vereinbarten Termin abblitzen.

22.02.2018

Die designierte SPD-Chefin Andrea Nahles über die Vorzüge der Großen Koalition, Fehler – und ihr eigenes Bild in der Öffentlichkeit.

23.02.2018

Fehlende Ausrüstungen, defekte Panzer und U-Boot-Mangel – bei der Bundeswehr tun sich große Versorgungslücken auf. Die Verantwortung liegt dabei nicht allein beim Verteidigungsministerium, meint Jörg Köpke. In Deutschland fehlt die Bereitschaft, die Truppe auszustatten.

23.02.2018
Anzeige