Pille und Kondome kostenlos? Wenn es nach dem Willen der Linken in Niedersachsen geht, soll dies künftig zumindest für Hartz-IV-Empfänger kein Problem mehr sein. Die Abgeordneten wollen in der nächsten Woche einen Antrag einbringen, der die Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel für Sozialschwache verpflichtet. Der Hartz-IV-Regelsatz sehe 13 Euro pro Monat für Medikamente und medizinische Versorgung vor, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Patrick Humke-Focks. Damit lasse sich Verhütung nicht bezahlen. Die Diakonie hatte im Herbst ebenfalls kostenlose Verhütungsmittel für Hartz IV-Empfänger gefordert, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern.
lni
Kommentare
Kostenlose Verhütung Maria Magdalena – 12.03.10
Nach einer fehlerhaften Verhütungsbehandlung wurde eine Frau schwanger. Der Nachwuchs kam ungelegen, und so verklagten die Eltern den behandelnden Arzt auf Unterhalt, weil dieser nicht verhindert hatte, dass der “Schadensfall Kind” eingetreten war. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe erkannte in einem skandalösen Urteil (Az: VI ZR 48/06 vom 14. November 2006) dieses Kind als Schaden an und entschied, dass der Arzt für den Unterhalt aufzukommen habe.Will die Linke dann eine Entschädigung für ein geplatztes Kondom einfordern..? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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