Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Neuer Russland-Job für Altkanzler Schröder?

Ölkonzern Rosneft Neuer Russland-Job für Altkanzler Schröder?

Altkanzler Gerhard Schröder ist einer sieben Kandidaten für den Posten eines "unabhängigen Direktors" beim teilstaatlichen russischen Ölkonzern Rosneft. Für ein Tochterunternehmen von Gazprom arbeitet der 73-Jährige bereits.

Voriger Artikel
Christian Meyer - die heimliche Nummer Eins
Nächster Artikel
Schröder verteidigt Weil im Streit um VW-Rede

Gerhard Schröder könnte "unabhängiger Direktor" eines russischen Ölkonzerns werden.

Quelle: dpa

Moskau. Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) könnte in den Vorstand des größten russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt werden. Es gebe insgesamt sieben Kandidaten für den Posten eines „unabhängigen Direktors“ des teilstaatlichen Unternehmens, darunter Schröder, hieß es in einem Dekret des russischen Regierungschefs Dmitri Medwedew am Freitagabend.

Das Dokument wurde auf der Homepage der Regierung veröffentlicht. Auf der Liste stehen auch Energieminister Alexander Nowak sowie Rosneft-Chef Igor Setschin, der als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin gilt. Rosneft will in den kommenden fünf Jahren 600 Millionen Euro in Deutschland investieren.

Nach Angaben der russischen Wirtschaftszeitung RBK soll die Wahl am 29. September stattfinden. Zudem soll der Vorstand demnach von neun auf elf Mitglieder vergrößert werden. Schröder ist seit 2005 Vorsitzender des Aktionärsausschusses beim Betreiber der Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream, eines Tochterunternehmens von Gazprom. Der 73-Jährige pflegt eine freundschaftliche Beziehung zu Kremlchef Putin.

Schröder ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender bei Hannover 96.

dpa/sp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Niedersachsen
Anschläge in Paris

©dpa

Die Karikatur des Tages

Zum Schmunzeln und Kopfschütteln: So sehen Karikaturisten die Welt.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr