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Niedersachsen Zahl der Flüchtlinge in Niedersachsen konstant
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00:15 30.10.2017
Asylbewerber in einer Aufnahmeeinrichtung. Quelle: dpa
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Hannover

Bleiben die Zuzugszahlen konstant, würden es bis zum Jahresende rund 15 500 Menschen werden. Diese Zahl entspräche etwa einem Sechstel der Zuzugszahlen, die Niedersachsen im Jahr 2015 registrierte: Damals kamen, vor allem in der zweiten Jahreshälfte, insgesamt rund 100 000 Menschen.

Vor allem Syrer und Iraker

Große Schwankungen hat es dabei nicht gegeben, die Zuzugszahlen sind ziemlich konstant: Die wenigsten Erstanträge auf Asyl wurden im April gestellt, insgesamt 1097. Der stärkste Monat war der August mit 1662 Anträgen.

Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge von Januar bis September dieses Jahres sind Syrien (3093 Erstanträge auf Asyl), Irak (2092) und die Elfenbeinküste (727). Kaum noch Anträge gibt es dagegen von den Balkanstaaten. Diese machten in der Flüchtlingskrise 2015 noch einen relativ großen Anteil aus. Albanien, Bosnien und Herzegovina, das Kosovo, Montenegro sowie Serbien wurden mittlerweile aber von Deutschland als sichere Herkunftsländer eingestuft.

Asylanträge können in diesen Fällen ohne langwierige Prüfung als unbegründet abgelehnt werden, es sei denn, die Betroffenen können belegen, dass ihnen entgegen der Regel doch eine Verfolgung droht. Insbesondere mit Blick auf die Roma ist diese Regelung umstritten: Während sie offiziell in Balkanstaaten nicht verfolgt werden, drohen ihnen dort nach Ansicht von Menschenrechtsaktivisten Ausgrenzung, Armut und Diskriminierung.  

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