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SPD hält an Homöopathie als Kassen-Leistung fest

Gesundheit SPD hält an Homöopathie als Kassen-Leistung fest

SPD-Fraktion weist Vorstoß ihres Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zurück: Krankenkassen sollen homöopathische Behandlungen auch weiterhin finanzieren. Lauterbach hatte vorgeschlagen, diese Leistungen zu verbieten.

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Fläschchen mit Globuli-Kugeln: Die SPD will homöopathische Behandlungen im Leistungskatalog der Krankenkassen behalten.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat nach den jüngsten innerparteilichen Diskussionen klargestellt, dass sie an Homöopathie als Wahlleistung der gesetzlichen Krankenkassen festhält. Fraktionsvize Elke Ferner habe in einem Schreiben an ihre Fraktionskollegen den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach wegen dessen Vorstoß für ein Verbot von Homöopathie auf Kassenkosten in die Schranken gewiesen, berichtete die "Saarbrücker Zeitung".

"Die SPD plant in diesem Bereich keine Änderungen", schreibt Ferner demnach. Ihre Partei bekenne sich "ausdrücklich zu einem umfassenden Leistungskatalog" in der gesetzlichen Krankenversicherung. "Wir werden keine Diskussion beginnen, die bei den Menschen die Angst auslöst, ihre umfassende medizinische Versorgung könnte gefährdet sein", schreibt Ferner dem Blatt zufolge.

Jeder Patient habe das gute Recht, sich für oder gegen eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln zu entscheiden. Lauterbach hatte vorgeschlagen, homöopathische Leistungen aus dem Katalog der Krankenkassen zu streichen. Die Krankenkassen können seit April 2007 ihren Versicherten Tarife anbieten, bei denen bestimmte Naturheilverfahren erstattet werden.

afp

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Die SPD hat ein Verbot von Homöopathie auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen gefordert. „Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Karl Lauterbach, dem „Spiegel“.

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