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Neuer Veilchen-Kader

Kulle bleibt, Oliver geht

Als höchst interessant und erfolgversprechend bezeichnete John Patrick seine knapp zweiwöchige Rundreise durch die USA, bei der der Headcoach des Basketball-Erstligisten BG Göttingen bei Spielersichtungen (Try outs) in mehreren Städten Ausschau nach Verstärkung für die nächste Saison hielt.
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Patrick: „Ich habe eine Menge starker Spieler gesehen und mit etlichen gesprochen, die uns weiterhelfen würden. Es sind noch keine Verträge unterschrieben, doch ich bin zuversichtlich, bald gute Nachrichten verkünden zu können.“

Hoch zufrieden ist der Veilchen-Coach, dass Robert („Kulle“) Kulawick sich entschlossen hat, eine weitere Serie in Göttingen zu bleiben. Der 24-jährige Dreierspezialist, der in der vergangenen Saison meistens in der Startformation gestanden hatte, zuletzt aber mit einem Vereinswechsel geliebäugelt hatte, war im August 2008 zur BG gestoßen und hat seitdem 71 Bundesliga-Einsätze für die Göttinger bestritten.

Er freut sich besonders auf die Spiele auf europäischer Ebene: „Wir müssen natürlich erst einmal die Auslosung abwarten, aber die Freude, im Europacup zu spielen, ist groß. Jetzt hoffen wie auf interessante Gegner“, so Kulawick, der beim Euro-Challenge-Final-Four die Veilchen mit zwei Dreiern in der Schlussphase gegen Roanne ins Finale geworfen hatte. Alexander Schneehain, Präsident des BG-Business-Clubs, ist über Kulles Weiterverpflichtung so aus dem Häuschen, dass er versprach, ihn mit seinem Trecker, einem Fendt F28, Baujahr 1958, inklusive Schweineanhänger in die Lokhalle zu fahren.

Definitiv fest steht laut Patrick, dass Chris Oliver nicht zur BG zurückkehrt. „Er hat schon Mitte voriger Saison angedeutet, dass er nicht bleiben will“, verriet der Coach. Er hofft weiterhin, dass es die BG schafft, Ben Jacobson, John Little und Chester Frazier zum Bleiben zu bewegen.

[Michael Geisendorf]

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