Jumpstyle: eine Trendsportart, die Jugendliche in Scharen die Tanzschulen bevölkern lässt.
Eigentlich sollte der Cup in den Räumen von Ausrichter Tanzschule Krebs stattfinden. Aufgrund der hohen Zahl an Meldungen habe man sich jedoch dazu entschlossen umzuziehen, wie auf der Homepage der Tanzschule (www.ts-krebs.de) zu lesen ist. 160 Tänzer hatten sich bis gestern Nachmittag angemeldet, berichtet Patrik Jaeger, der bei Krebs Jumpstyle-Trainer ist und von der Vielzahl der Meldungen positiv überrascht wurde. Im vergangenen Jahr beim Jumpstyle-Cup in Oberursel seien es „eher ein paar weniger“ gewesen, sagt er.
Jumpstyle bezeichnet eigentlich einen Stil der elektronischen Tanzmusik, der in Arrangement und Melodie relativ minimal gehalten ist. Charakteristisch für viele Stücke sind 140–160 BPM („Beats per minute“/Taktschläge pro Minute). Getanzt wird einzeln oder in Gruppen, indem die Beine im Rhythmus während des Springens nach vorn und hinten geworfen werden. Tänzer führen entweder im sogenannten „Duo-Jump“ nebeneinander gleiche Schritte aus oder stehen sich im „Duo-Kick“ gegenüber, wobei sie beim synchronen „Jumpen“ mit den Füßen aneinander stoßen können. Der Duo- oder Group-Jump (synchrones, choreografiertes Tanzen in einer größeren Gruppe) gilt als schwierigste Tanzart, ebenso kann aber auch „Freestyle“ getanzt werden, wobei keine Choreografie vorgegeben ist.
Nun also 160 Jumper. Zwar wird man das bis dato größte Treffen in Deutschland, die Jumpsession in Bremen im vergangenen Jahr mit 321 Teilnehmern, nicht toppen können. In jedem Fall jedoch wird die deutsche Jumpstyle-Szene an diesem Sonnabend nach Göttingen blicken. „Das ist eine Riesen-Community“, sagt Jaeger, der den Erfolg des Trend-Tanzes unter anderem mit dem überschaubaren Aufwand erklärt: „Man braucht dazu nicht viel: Ein paar Leute, einen Ghettoblaster, und los geht’s.“ Der Einstieg für Jedermann sei simpel, danach treffe man sich in Crews und werde Bestandteil der Jumpstyle-Szene.
Mittlerweile ist man in Deutschland im dritten Wettkampfjahr, seit 2008 werden Deutsche Meisterschaften durchgeführt, und die Teams reisen in Bussen nach Göttingen. Zehn Gruppen sind in der FKG-Halle am Start, favorisiert sind die Tänzer von „Parajump“ aus Georgsmarienhütte, die bei den nationalen Titelkämpfen 2009 alles abgeräumt hätten, was abzuräumen war, wie Jaeger weiß. Der Jumpstyle-Cup steht im Rang eine offenen Pokalturniers, alles, was in Deutschland Rang und Namen hat, ist am Start. „Die Community trifft sich in Göttingen“, sagt Jaeger. Ein neuer Anfängerkurs der Tanzschule Krebs startet am Sonntag, 14. März, um 14 Uhr.
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Die BG Göttingen hat ihr Ziel weiter aus den Augen verloren. Der Tabellenletzte unterlag beim FC Bayern München vor 6548 Zuschauern verdient mit 78:101 (50:77, 45:57, 23:31) und wartet auswärts weiter auf den ersten Saisonsieg. mehr