Rudelbildung: Die Fußballer aus Hilkerode und Obernfeld scheinen heiß darauf zu sein, endlich wieder um Punkte zu spielen. Die aktuellen Wetter- und Platzverhältnisse dürften den Rückrundenstart allerdings noch etwas verzögern.
„Wir sind gut vorbereitet, und unser Kader wäre auch komplett, aber ich rechne mit einer Totalabsage“, erklärt der Mingeröder Betreuer Jürgen Maur. Wenn der angekündigte Regen oder Schnee auf die gefrorene Plätze falle, seien Spielausfälle schließlich reihenweise vorprogrammiert, meint er.
In Bestbesetzung könnten auch die Hilkeröder zum Lokalderby bei Schlusslicht Eintracht Gieboldehausen antreten. Angesichts der ungünstigen Wetterprognose plant Herthas Co-Trainer Frank Hundeshagen aber bereits alternativ: Als Testspielgegner stünde Kreisklassist SW Bernshausen zur Verfügung, zu klären wären aber noch die Platzfrage (Kunstrasenplatz in Duderstadt oder Teistungen) und die Terminfrage.
Die Gieboldehäuser müssten im Derby unterdessen auf jeden Fall auf Guido Nordmann verzichten, der sich in einem Vorbereitungsspiel am Sprunggelenk verletzt hat. „Wir haben das Testen auf Kunstrasen teuer bezahlt“, stellt Teamchef Jörg Geilhaupt fest.
Die Obernfelder haben ihr letztes Testspiel gegen den Osteröder Kreisligisten Merkur Hattorf mit 3:5 verloren. Dennoch sei seine Mannschaft gut für den Abstiegskampf gerüstet, glaubt Teamsprecher Martin Wüstefeld.
Im Titelrennen mischt dagegen Neuling SV Seeburg mit. Unabhängig von dessen Ausgang hat der Klub bereits die Weichen für die neue Saison gestellt. „Wir haben mit André Stelter um ein Jahr verlängert“, teilte Obmann Dietmar Logies mit, dass die Vertragsangelegenheit mit dem Trainer in trockenen Tüchern ist.
Von Michael Bohl
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