Kampf ist Trumpf: Daniel Schwalm (l.) und der SC Hainberg möchten Spitzenreiter Grone und Christopher Keil ein Bein stellen.
Der Tabellendritte SC Hainberg empfängt Spitzenreiter FC Grone. Zudem genießt der Bovender SV im Spiel gegen den TSV Wulften Heimrecht. Anpfiff beider Partien ist am Sonntag um 15 Uhr.
SC Hainberg – FC Grone. Die Hoffnung, dass die lange Pause nun endlich ein Ende hat, sei vorhanden, allerdings sagte Hainbergs Coach Oliver Gräbel am gestrigen Mittag auch: „Die Chancen, dass wir auf unserem Platz spielen können, stehen 50:50.“
Sollte es aber zum Kräftemessen mit dem Lokalrivalen kommen, so wird es den Hainbergern nicht an Respekt vor ihrem Gegner mangeln. „Wir wissen, wie stark die Groner sind. Sie waren vor Saisonbeginn Meisterschaftsfavorit und haben es bisher geschafft, diese Erwartungen auch zu erfüllen. Das ist schon richtig klasse“, so Gräbel.
Obwohl es das erste Mal in dieser Spielzeit ist, dass es zum direkten Vergleich mit dem Dritten kommt (es handelt sich um ein Nachholspiel aus dem Oktober), ist sich Grones Trainer Wilfried Rusteberg sicher: „Hainberg wird uns absolut alles abverlangen.“ Denn nicht ohne Grund habe der SC bei gleicher Spielanzahl lediglich vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Rusteberg: „Die haben eine tolle Hinrunde hingelegt, mit mannschaftlicher Geschlossenheit und kämpferisch sehr überzeugt.“
Bovender SV – TSV Wulften. „Das ist ein ganz ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Stefan Claus, Trainer des Bovender SV, der derzeit lediglich ein Punkt von den Abstiegsrängen entfernt ist. „Wenn wir gewinnen, wären wir dran an Wulften und am Mittelfeld“, weist Claus auf die enge Tabellensituation in der Bezirksliga hin.
Das Auswärtsspiel am Harzrand sei eines der schlechtesten Auftritte seiner Elf gewesen, die die 1:4-Niederlage im Rückspiel nun vergessen machen will und sich durch einen Erfolg einen Motivationsschub für die kommenden Aufgaben erhofft.
Die Spiele: Sonntag, 15 Uhr: Hainberg – Grone, Bovender SV – Wulften, Seulingen – Weser-Gimte, Petershütte II – Förste.
Von Kristin Kunze
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